Welcher Wirkstoff ist am häufigsten in klassischen Wund- und Heilsalben enthalten?

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Der am häufigsten in klassischen Wund- und Heilsalben enthaltene Wirkstoff ist Dexpanthenol (oft auch einfach Panthenol oder Provitamin B5 genannt).

Hier sind die wichtigsten Details dazu:

1. Warum Dexpanthenol?

Dexpanthenol wird im Körper in Pantothensäure (Vitamin B5) umgewandelt. Dieses Vitamin ist ein wesentlicher Bestandteil eines Coenzyms, das eine zentrale Rolle im Hautstoffwechsel spielt.

  • Zellerneuerung: Es fördert die Bildung neuer Hautzellen (Epithelisierung).
  • Feuchtigkeit: Es verbessert das Feuchthaltevermögen der Haut und macht sie elastischer.
  • Beruhigung: Es lindert Juckreiz und wirkt leicht entzündungshemmend.

Das bekannteste Markenprodukt mit diesem Wirkstoff ist Bepanthen, aber es gibt unzählige Generika und Eigenmarken von Drogerien und Apotheken, die auf diesem Wirkstoff basieren.


2. Der zweithäufigste Wirkstoff: Zinkoxid

Ein weiterer sehr verbreiteter Wirkstoff in Wundsalben ist Zinkoxid. Es unterscheidet sich jedoch in der Anwendung von Dexpanthenol:

  • Wirkung: Zinkoxid wirkt antiseptisch, entzündungshemmend und vor allem austrocknend.
  • Einsatzgebiet: Während Dexpanthenol eher für trockene, rissige oder oberflächliche Wunden genutzt wird, verwendet man Zinksalben eher bei nässenden Wunden oder im Windelbereich (bei Babys), um Feuchtigkeit zu binden und die Haut zu schützen.

Zusammenfassung

Wenn man von der typischen „Heilsalbe“ für den Alltag spricht (z. B. für Schürfwunden oder rissige Hautstellen), ist Dexpanthenol der Standard-Wirkstoff.