Welchen primären Zweck erfüllen Kundenstopper vor Ladenlokalen?

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Der primäre Zweck eines Kundenstoppers (auch Gehwegaufsteller oder A-Bord genannt) ist es, die Aufmerksamkeit von Passanten zu gewinnen und sie dazu zu bewegen, das Ladenlokal zu betreten.

Man kann diesen Zweck in mehrere Unterpunkte unterteilen, um die Wirkungsweise besser zu verstehen:

  1. Unterbrechung des Bewegungsflusses: Da Kundenstopper physisch im Sichtfeld oder sogar leicht im Laufweg der Passanten stehen, zwingen sie das Auge (und oft auch den Körper), den gewohnten Weg kurz zu unterbrechen. Sie durchbrechen die „visuelle Blindheit“, die oft gegenüber fest installierten Schaufenstern entsteht.
  2. Anlocken von Laufkundschaft: Viele Menschen gehen ohne feste Kaufabsicht durch eine Einkaufsstraße. Der Kundenstopper dient als „Frequenzbringer“, der spontane Besuche auslöst.
  3. Übermittlung von Kurzinformationen: Er fungiert als Werbefläche für aktuelle Angebote, Tagesgerichte, Rabattaktionen oder Neuheiten, die im Vorbeigehen innerhalb von Sekundenbruchteilen erfasst werden können.
  4. Orientierung und Signalwirkung: Er signalisiert: „Wir haben geöffnet“ und „Hier ist der Eingang“. Besonders bei Läden, die etwas abseits, in einer Passage oder im ersten Stock liegen, ist er ein wichtiger Wegweiser.
  5. Imagebildung: Durch die Gestaltung (hochwertiges Holz, moderner Aluminiumrahmen, witzige Sprüche auf einer Kreidentafel) vermittelt der Aufsteller einen ersten Eindruck vom Stil und der Zielgruppe des Geschäfts.

Zusammenfassend: Der Kundenstopper ist ein Werkzeug des Point-of-Sale-Marketings, das die Konversionsrate von Passanten zu Besuchern erhöhen soll.