Was sind die Hauptzutaten von Vollmilchschokolade?
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Die Hauptzutaten von Vollmilchschokolade sind in der Regel immer die gleichen vier Komponenten. Die Reihenfolge in der Zutatenliste gibt dabei meist auch die Mengenanteile an (die Zutat, die zuerst genannt wird, ist am stärksten vertreten):
- Zucker: Meist die mengenmäßig wichtigste Zutat, um die Bitterkeit des Kakaos auszugleichen.
- Kakaobutter: Das aus der Kakaobohne gewonnene Fett. Es sorgt für den zarten Schmelz und den Glanz der Schokolade.
- Vollmilchpulver (oder Sahnepulver): Dies unterscheidet die Vollmilchschokolade von der dunklen Schokolade. Es verleiht ihr den milchigen Geschmack und die hellere Farbe.
- Kakaomasse: Die gemahlenen Kakaobohnen, die für das eigentliche Schokoladenaroma verantwortlich sind.
Zusätzliche Inhaltsstoffe, die fast immer enthalten sind:
- Lecithine (z. B. Sojalecithin oder Sonnenblumenlecithin): Ein Emulgator, der dafür sorgt, dass sich die fettlöslichen und wasserlöslichen Bestandteile gut verbinden und die Masse fließfähig bleibt.
- Vanilleextrakt oder Vanillin: Zur Abrundung des Geschmacks.
Gesetzliche Mindestanforderungen (in der EU):
Damit sich ein Produkt in der EU überhaupt „Vollmilchschokolade“ nennen darf, muss es bestimmte Mindestanteile enthalten:
- Gesamtkakaotrockenmasse: mindestens 25 %
- Milchtrockenmasse: mindestens 14 % (aus Milch, Sahne, Butter etc.)
- Milchfett: mindestens 3,5 %
- Gesamtfettgehalt (Kakaobutter + Milchfett): mindestens 25 %
Interessanter Fakt: Bei hochwertiger Vollmilchschokolade ist der Anteil an Kakaomasse oft deutlich höher (35 % bis 45 %), während bei günstigeren Produkten der Zuckeranteil oft über 50 % liegt.