Was kann man tun, wenn der Textmarker die Tinte von Kugelschreibern oder Tintenstrahldrucken verschmiert?
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Das Verschmieren von Tinte durch Textmarker ist ein bekanntes Problem, da sich die wasserbasierte Tinte des Markers oft mit der noch feuchten oder wasserlöslichen Tinte des Stifts/Druckers vermischt.
Hier sind die besten Tipps und Strategien, um das zu verhindern:
1. Die Wahl des richtigen Textmarkers
Es gibt spezielle Marker, die genau für dieses Problem entwickelt wurden:
- „Ink-Jet Safe“ Marker: Hersteller wie Staedtler oder Faber-Castell bieten Marker an, deren Tinte die Druckertinte nicht anlöst. Achten Sie auf den Aufdruck „Ink-Jet Safe“.
- Trocken-Textmarker (Neon-Buntstifte): Die sicherste Methode. Es sind im Grunde dicke Buntstifte in Neonfarben. Da sie keine Feuchtigkeit enthalten, kann absolut nichts verschmieren.
- Gel-Textmarker: Diese haben eine wachsartige Mine, die über das Papier gleitet. Sie schmieren deutlich weniger als klassische Filz-Marker.
2. Tipps für Tintenstrahldrucke (Inkjet)
- Längere Trockenzeit: Lassen Sie frisch gedruckte Seiten mindestens 5–10 Minuten liegen, bevor Sie markieren. Manche Tinten brauchen Stunden, um wirklich „fest“ zu werden.
- Druckereinstellungen ändern: Stellen Sie die Druckqualität auf „Entwurf“ oder „Schnell“. Dabei wird weniger Tinte verbraucht, die schneller trocknet.
- Pigmentierte Tinte verwenden: Falls Sie die Wahl haben: Pigmentierte Tinten (oft bei Business-Druckern für Schwarz verwendet) sind deutlich wasserresistenter als Dye-Tinten (Farbstoff-Tinten), die in fast allen Fotodruckern stecken.
3. Tipps für Kugelschreiber und Gelstifte
- Kugelschreiber statt Gelschreiber: Klassische Kugelschreiber (auf Ölbasis) verschmieren fast nie. Gelschreiber und Tintenroller hingegen sind wasserbasiert und damit extrem anfällig für Textmarker.
- Die „Tupf-Technik“: Statt den Marker fest über das Papier zu ziehen, markieren Sie nur Anfang und Ende des Wortes oder tupfen Sie vorsichtig über die Zeile.
- Erst markieren, dann schreiben: Wenn Sie wissen, was Sie schreiben wollen, markieren Sie erst die Stelle und schreiben Sie mit dem Kugelschreiber darüber, sobald die Markerfarbe getrocknet ist.
4. Die richtige Technik beim Markieren
- Nur ein einziger Strich: Fahren Sie niemals zweimal über dieselbe Stelle. Je feuchter das Papier wird, desto eher löst sich die Tinte darunter.
- Ganz schnell ziehen: Je schneller die Spitze über das Papier gleitet, desto weniger Zeit hat die Flüssigkeit, die untere Tinte anzulösen.
- Lineal benutzen: Wenn man ein Lineal nutzt, berührt die Spitze des Markers das Papier gleichmäßiger und man neigt dazu, schneller und sauberer zu ziehen.
5. Die ultimative Lösung (falls möglich)
- Laser-Drucker verwenden: Wenn Sie viel mit Textmarkern arbeiten müssen, ist ein Laserdrucker die beste Wahl. Der Toner wird ins Papier eingebrannt (Plastikbasis) und ist absolut resistent gegen Textmarker, Wasser und Feuchtigkeit.
- Digitale Markierungen: Wenn das Dokument nicht physisch vorliegen muss, markieren Sie Texte direkt am Tablet oder PC.
Zusammenfassend: Wenn Sie nichts neu kaufen wollen, hilft meist nur Warten (Trocknungszeit) und eine schnelle, einmalige Wischbewegung. Wenn Sie öfter drucken, lohnen sich Trocken-Textmarker (Stifte) am meisten.