Was ist die sogenannte „Tightlining“-Technik?

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Die „Tightlining“-Technik (oft auch als „Invisible Eyeliner“ bezeichnet) ist eine Methode beim Make-up, um die Augen subtil zu betonen und die Wimpern optisch deutlich zu verdichten, ohne dass es nach einem auffälligen Lidstrich aussieht.

Hier ist alles Wissenswerte dazu:

1. Was genau wird gemacht?

Beim Tightlining wird der Eyeliner nicht über dem Wimpernkranz auf dem Augenlid aufgetragen, sondern direkt zwischen den Wurzeln der Wimpern und auf der oberen Wasserlinie (der feuchte Bereich unter den oberen Wimpern).

2. Welchen Effekt hat es?

  • Vollere Wimpern: Die Lücken zwischen den einzelnen Wimpernhärchen werden gefüllt, wodurch der Wimpernkranz sofort dunkler und voller wirkt.
  • Subtile Definition: Das Auge bekommt mehr Kontur und Ausdruckskraft, aber der Look bleibt sehr natürlich. Es sieht fast so aus, als wäre man gar nicht geschminkt.
  • Wacher Blick: Das Weiß des Auges kontrastiert stärker mit der dunklen Linie, was die Augen strahlen lässt.
  • Ideal für Schlupflider: Da kein Platz auf dem beweglichen Lid weggenommen wird, ist diese Technik perfekt für Menschen mit wenig Lidplatz oder Schlupflidern geeignet.

3. Wie wendet man die Technik an?

  1. Vorbereitung: Das Augenlid leicht mit dem Finger anheben, sodass die obere Wasserlinie und die Wurzeln der Wimpern gut sichtbar werden.
  2. Auftragen: Mit einem wasserfesten Kajalstift oder einem Gel-Eyeliner (und einem flachen, festen Pinsel) kleine Punkte oder eine feine Linie direkt in die Zwischenräume der Wimpern und auf die obere Wasserlinie setzen.
  3. Verblenden: Man kann die Farbe ganz leicht hin- und herwischen, um sicherzustellen, dass keine Haut mehr zwischen den Härchen durchschimmert.

4. Welche Produkte eignen sich am besten?

  • Wasserfester Kajal/Eyeliner: Da die Wasserlinie feucht ist, muss das Produkt unbedingt wasserfest sein, damit es nicht verschmiert oder sich auf die untere Wasserlinie überträgt.
  • Gel-Eyeliner: Dieser lässt sich oft besonders präzise mit einem abgeschrägten Pinsel einarbeiten.
  • Vermeiden: Flüssige Eyeliner sind meist nicht geeignet, da sie ins Auge verlaufen können und auf der feuchten Wasserlinie nicht gut halten.

5. Ein paar Tipps für die Sicherheit:

  • Hygiene: Da man sehr nah am Auge arbeitet, sollten die Stifte immer frisch gespitzt und die Pinsel sauber sein.
  • Vorsicht: Man braucht ein wenig Übung und eine ruhige Hand, um das Auge nicht zu reizen.
  • Kontaktlinsen: Kontaktlinsenträger sollten besonders vorsichtig sein, da Partikel des Eyeliners unter die Linse geraten könnten.

Zusammenfassend: Tightlining ist der Profi-Trick für einen „No-Makeup“-Look, der die Augen heimlich zum Strahlen bringt.

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