Was ist die klassische Zusammensetzung von Studentenfutter?
Die klassische Zusammensetzung von Studentenfutter ist in Deutschland recht genau definiert, auch wenn es heute viele moderne Variationen gibt. Die traditionelle Mischung besteht aus ungesalzenen Nüssen und Rosinen.
Hier sind die typischen Bestandteile:
- Rosinen (meist Sultaninen): Sie bilden oft den Hauptanteil (meist ca. 50 %) und liefern die schnelle Energie (Fruchtzucker).
- Walnüsse: Sie gelten als das Symbol für "Gehirnnahrung".
- Haselnüsse: Ein klassischer Bestandteil europäischer Nussmischungen.
- Mandeln: Oft mit Haut, manchmal auch blanchiert.
- Cashewkerne: Sie kamen erst später in der Geschichte des Studentenfutters hinzu, gehören heute aber standardmäßig dazu.
Gelegentlich finden sich in klassischen Mischungen auch Paranüsse.
Ein wenig Hintergrund zur Geschichte:
Der Name „Studentenfutter“ stammt bereits aus dem 17. Jahrhundert. Damals waren Nüsse (besonders Mandeln) und Rosinen relativ teuer. Nur wohlhabende Leute, wie eben Studenten, konnten sich diese Nascherei leisten.
Damals bestand die Mischung oft nur aus Mandeln und Rosinen. Man schrieb der Mischung eine heilende oder stärkende Wirkung zu (insbesondere gegen einen „Kater“ nach dem Alkoholkonsum oder zur Stärkung der Konzentration beim Lernen). In manchen alten Rezepten wurden sogar kandierte Gewürznelken oder Zuckererbsen untergemischt, um den Atem zu verbessern.
Heutige Standards: Im Handel müssen Mischungen, die als "Studentenfutter" verkauft werden, meist einen gewissen Anteil an Rosinen und verschiedenen Nusskernen enthalten, wobei der Anteil der Rosinen meist bei etwa 50 % liegt, um den Preis erschwinglich zu halten.