Was gibt die Einheit Milliamperestunden (mAh) bei einem Akku an?

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Die Einheit Milliamperestunden (mAh) gibt die Speicherkapazität eines Akkus oder einer Batterie an. Sie sagt aus, welche elektrische Ladung der Akku insgesamt speichern und über einen Zeitraum wieder abgeben kann.

Vereinfacht gesagt: Sie gibt an, wie viel „Benzin“ im „Tank“ des Akkus ist.

Was bedeuten die Bestandteile?

  • m (Milli): Ein Tausendstel.
  • A (Ampere): Die Stärke des elektrischen Stroms.
  • h (Stunde): Die Zeit.

Wie liest man den Wert?

Der Wert gibt an, wie lange ein Akku eine bestimmte Strommenge liefern kann, bis er leer ist. Die Formel dahinter lautet: Kapazität (mAh) = Stromstärke (mA) × Zeit (h)

Beispiele: Ein Akku mit 3000 mAh kann theoretisch:

  • 1 Stunde lang einen Strom von 3000 mA abgeben.
  • 10 Stunden lang einen Strom von 300 mA abgeben.
  • 30 Stunden lang einen Strom von 100 mA abgeben.

Warum ist das wichtig?

Je höher die mAh-Zahl, desto länger hält das Gerät bei gleichem Stromverbrauch durch, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Ein Smartphone mit 5000 mAh hält bei identischer Nutzung also länger als eines mit 3000 mAh.

Ein wichtiger Hinweis: Die Spannung (Volt)

Die mAh-Zahl allein sagt noch nicht alles über die tatsächlich gespeicherte Energie aus. Dazu muss man auch die Spannung (Volt) kennen.

  • Die echte Energiemenge wird in Wattstunden (Wh) angegeben.
  • Rechnung: (mAh × V) / 1000 = Wh

Ein Beispiel, warum das wichtig ist: Ein Powerbank-Akku mit 10.000 mAh (bei 3,7 Volt) hat deutlich weniger Energie als eine Autobatterie mit 10.000 mAh (bei 12 Volt), obwohl die mAh-Zahl gleich ist. Die Autobatterie hat viel mehr „Kraft“ (Wattstunden).