Was bedeutet „Creasing“ im Zusammenhang mit Concealer?
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Im Zusammenhang mit Make-up (speziell Concealer) bezeichnet „Creasing“ das unerwünschte Absetzen des Produkts in den feinen Linien, Falten oder Hautfältchen – meistens unter den Augen.
Das Wort leitet sich vom englischen Begriff „crease“ (Falte oder Knick) ab.
Wie erkennt man Creasing?
Kurz nach dem Auftragen sieht der Concealer meist noch ebenmäßig aus. Nach einiger Zeit (oder durch Mimik wie Lächeln und Blinzeln) rutscht das Produkt jedoch in die Fältchen. Es entstehen sichtbare Linien aus konzentrierten Farbpigmenten, während die Haut direkt daneben kaum noch Produkt aufweist. Das betont die Falten oft mehr, als sie ohne Make-up sichtbar wären.
Warum passiert das?
Es gibt mehrere Gründe für Creasing:
- Zu viel Produkt: Eine zu dicke Schicht Concealer wandert schneller in die Falten.
- Zu reichhaltige/ölige Textur: Cremige Produkte „schwimmen“ auf der Haut und bleiben nicht an Ort und Stelle.
- Fehlende Fixierung: Wenn der Concealer nicht mit Puder fixiert wird, bleibt er beweglich.
- Trockene Haut: Die Haut saugt die Feuchtigkeit aus dem Concealer auf, wodurch die Pigmente bröckelig werden und sich in den Linien sammeln.
- Natürliche Mimik: Da sich die Haut um die Augen ständig bewegt, wird das Produkt mechanisch in die Fältchen geschoben.
Wie kann man Creasing verhindern?
Um das Absetzen zu minimieren, nutzen Make-up-Artists meist folgende Techniken:
- Feuchtigkeit: Eine gute Augencreme vorab verwenden (gut einziehen lassen!).
- Weniger ist mehr: Nur so viel Concealer wie nötig auftragen, vor allem direkt in den Fältchen.
- Gut verblenden: Mit einem feuchten Schwämmchen oder dem Finger überschüssiges Produkt abnehmen.
- Setting (Fixieren): Den Concealer sofort nach dem Verblenden mit einem feinen, transparenten Puder fixieren (oft wird hierfür die „Baking“-Methode oder einfaches „Setting“ verwendet).
- Primer: Ein spezieller Augen-Primer kann helfen, die Hautoberfläche zu glätten.