Was hilft dagegen, dass Concealer im Laufe des Tages verrutscht oder verschmiert?
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Dass Concealer in die feinen Fältchen unter den Augen rutscht (das sogenannte „Creasing“) oder verschmiert, ist ein häufiges Problem. Mit der richtigen Technik und Vorbereitung kannst du das aber fast vollständig verhindern.
Hier sind die effektivsten Tipps, unterteilt in die verschiedenen Schritte:
1. Die Vorbereitung (Voraussetzung für Haltbarkeit)
- Feuchtigkeit, aber nicht zu viel: Die Augenpartie muss gut durchfeuchtet sein, damit der Concealer nicht austrocknet. Aber: Wenn die Augencreme zu reichhaltig oder ölig ist, „rutscht“ das Make-up darauf weg.
- Tipp: Trage die Augencreme 5–10 Minuten vor dem Make-up auf, damit sie voll einziehen kann. Tupfe Reste eventuell mit einem Kosmetiktuch vorsichtig ab.
- Primer nutzen: Ein spezieller Lidschatten-Primer oder ein mattierender Gesichts-Primer unter den Augen kann helfen, eine Barriere zwischen Hautfett und Make-up zu schaffen.
2. Der Auftrag (Weniger ist mehr)
- Dünne Schichten: Der größte Fehler ist zu viel Produkt. Je dicker die Schicht, desto eher bricht sie auf und setzt sich in Falten ab.
- Tipp: Trage nur zwei, drei kleine Punkte auf und verblende sie gründlich. Wenn du mehr Deckkraft brauchst, arbeite lieber in zwei hauchdünnen Schichten.
- Die richtige Stelle: Setze den Concealer nicht direkt am unteren Wimpernkranz an, wo die meisten Mimikfältchen sind. Trage ihn etwas tiefer auf und verblende ihn nach oben.
- Das richtige Werkzeug: Ein feuchter Make-up-Schwamm (z.B. Beautyblender) nimmt überschüssiges Produkt auf und arbeitet den Rest besser in die Haut ein als die Finger.
3. Die Fixierung (Der wichtigste Schritt)
- Abpudern (Setting): Ohne Puder hält fast kein Concealer den ganzen Tag. Nutze ein sehr feines, loses, transparentes Puder (Translucent Powder).
- Wichtig: Bevor du puderst, schaue in den Spiegel und klopfe eventuelle Fältchen, in die der Concealer bereits gerutscht ist, noch einmal mit dem Finger glatt. Erst dann fixieren!
- Baking (für extremen Halt): Wenn du einen sehr langen Tag vor dir hast, kannst du die „Baking“-Methode anwenden: Trage mit einem Schwamm eine dicke Schicht Puder über den Concealer auf, lass es 3–5 Minuten „backen“ (durch die Körperwärme verbindet sich das Make-up mit der Haut) und fege den Rest mit einem Pinsel weg.
- Setting Spray: Ein Spritzer Fixierspray am Ende des Make-ups versiegelt alles.
4. Die Produktwahl
- Formulierung: Wenn deine Haut eher ölig ist, wähle einen „Matte“ oder „Longwear“ Concealer. Wenn du trockene Haut hast, greife zu einer feuchtigkeitsspendenden Formel, da trockene Haut das Produkt sonst „aufbricht“.
- Wasserfeste Produkte: Diese trocknen oft schneller an und bewegen sich danach kaum noch.
5. Soforthilfe zwischendurch
- Nicht nachpudern: Wenn der Concealer im Laufe des Tages doch verrutscht, klopfe ihn vorsichtig mit dem Ringfinger wieder glatt. Trage nicht einfach neues Puder darüber auf, da das Ergebnis sonst krümelig („cakey“) wird.
- Löschpapier (Blotting Paper): Wenn deine Haut unter den Augen fettig wird, sauge das Öl vorsichtig mit Blotting Paper auf, bevor du das Make-up leicht mit dem Finger korrigierst.
Zusammenfassender Profi-Trick: Nachdem du den Concealer aufgetragen hast, nimm ein einlagiges Kosmetiktuch und drücke es ganz sanft gegen die Stelle. Es saugt überschüssige Öle und Pigmente auf, die sonst in die Falten rutschen würden. Danach erst pudern.