Kann man die Frisur im Laufe des Tages nach dem Auftragen von Haarwachs noch verändern?

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Ja, das ist einer der größten Vorteile von Haarwachs im Vergleich zu Haargel oder Haarspray.

Hier sind die Details dazu, warum und wie das funktioniert:

1. Warum man es verändern kann

Im Gegensatz zu Gel, das meist auf Wasserbasis ist und nach dem Trocknen hart und unflexibel wird ("Beton-Effekt"), bleibt Haarwachs geschmeidig. Es enthält Fette, Öle und Wachse (wie Bienenwachs), die nicht austrocknen. Dadurch bleibt das Haar formbar.

2. So veränderst du die Frisur am besten:

  • Wärme nutzen: Wenn das Wachs im Haar etwas fest geworden ist, kannst du deine Hände kurz aneinanderreiben, um sie zu wärmen. Wenn du dann durch die Haare fährst, wird das Wachs wieder weicher und lässt sich leichter neu stylen.
  • Kein Wasser nötig: Anders als bei Gel brauchst du normalerweise kein Wasser, um die Frisur aufzufrischen. Zu viel Wasser kann bei Wachs sogar kontraproduktiv sein, da sich Fett und Wasser nicht gut mischen und die Haare strähnig wirken könnten.
  • Nachbessern: Wenn der Halt nachlässt, kannst du oft einfach mit den Fingern die Form wiederherstellen, ohne neues Produkt hinzufügen zu müssen.

3. Worauf man achten sollte:

  • Menge: Wenn du zu viel Wachs benutzt, werden die Haare im Laufe des Tages schwer und fettig. Einmal plattgedrückt, lassen sie sich dann nur schwer wieder "aufstellen".
  • Art des Wachses: Es gibt "Matt-Wachse" (oft auf Tonerde-Basis/Clay), die sehr festen Halt geben, und klassische Glanz-Wachse. Clays lassen sich manchmal etwas schwerer umstylen als klassisches, weiches Wachs, aber auch hier bleibt die Grundflexibilität erhalten.
  • Haarspray-Kombination: Falls du über das Wachs Haarspray aufgetragen hast, wird das Umstylen schwierig. Das Spray versiegelt die Frisur und macht sie starr. Wenn du also Flexibilität willst, verzichte auf das Spray als Finish.

Fazit: Ja, Haarwachs ist ideal für Leute, die ihre Haare über den Tag hinweg öfter mal richten oder den Look leicht anpassen wollen.

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