Können unter der Einnahme von Cetirizin Mundtrockenheit oder Kopfschmerzen auftreten?

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Ja, sowohl Mundtrockenheit als auch Kopfschmerzen gehören zu den bekannten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Cetirizin.

Hier ist eine kurze Einordnung, wie häufig und warum diese Symptome auftreten können:

1. Kopfschmerzen

Kopfschmerzen werden in den Packungsbeilagen meist als häufige Nebenwirkung aufgeführt (das bedeutet, sie treten bei etwa 1 bis 10 von 100 Anwendern auf). Warum genau Antihistaminika bei manchen Menschen Kopfschmerzen auslösen, ist nicht vollständig geklärt, es ist jedoch eine der am häufigsten gemeldeten Reaktionen.

2. Mundtrockenheit

Mundtrockenheit zählt ebenfalls zu den häufigen Nebenwirkungen.

  • Der Grund: Obwohl Cetirizin ein Antihistaminikum der zweiten Generation ist (die weniger in das Gehirn gelangen und weniger Nebenwirkungen haben als alte Mittel), besitzt es noch eine leichte „anticholinerge“ Wirkung. Das bedeutet, es kann die Speichelproduktion leicht hemmen.

Weitere häufige Nebenwirkungen von Cetirizin:

Neben Kopfschmerzen und Mundtrockenheit treten oft auch folgende Symptome auf:

  • Müdigkeit oder Schläfrigkeit (obwohl es als „nicht-müdemachend“ vermarktet wird, wirkt es bei etwa 10 % der Menschen dennoch sedierend).
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Halsentzündung / Rachenentzündung

Was können Sie tun?

  • Bei Mundtrockenheit: Ausreichend Wasser trinken, zuckerfreie Kaugummis kauen oder Bonbons lutschen, um den Speichelfluss anzuregen.
  • Bei Kopfschmerzen: Beobachten Sie, ob die Schmerzen kurz nach der Einnahme auftreten. Wenn sie stark sind oder anhalten, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker halten.
  • Zeitpunkt der Einnahme: Wenn Cetirizin Sie müde macht oder Kopfschmerzen verursacht, kann es helfen, die Tablette abends vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Wichtiger Hinweis: Wenn Sie starke Nebenwirkungen bemerken oder sich unsicher sind, wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder Apotheker. Diese Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.

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