Ist das Stativ zu schwer für den Transport über lange Strecken?
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Um diese Frage beantworten zu können, müsste ich wissen, um welches Modell es sich handelt oder wie viel das Stativ wiegt.
Allgemein lässt sich das Gewicht von Stativen für lange Strecken (Wandern, Reisen) jedoch in folgende Kategorien einteilen:
1. Ultra-Leicht (unter 1 kg)
- Eignung: Perfekt für lange Strecken, Backpacking und Flugreisen.
- Material: Meist Carbon oder sehr dünnes Aluminium.
- Kompromiss: Oft weniger stabil bei Wind oder schweren Kameras.
2. Reise-Standard (1 kg bis 1,5 kg)
- Eignung: Der "Sweet Spot" für die meisten Fotografen. Man spürt es zwar nach ein paar Stunden, aber es ist gut am Rucksack tragbar.
- Material: Meist Carbon-Modelle der Mittelklasse.
3. Allrounder (1,5 kg bis 2,2 kg)
- Eignung: Für kurze Wanderungen (bis 1-2 Stunden) okay. Für Tagestouren oder mehrtägige Trekkingtouren empfinden die meisten Menschen dieses Gewicht als zu schwer.
- Material: Oft solide Aluminium-Stative.
4. Studio- / Video-Stative (über 2,5 kg)
- Eignung: Nicht für lange Strecken geeignet. Diese Stative sind für maximale Stabilität gedacht und werden meist nur vom Auto zum Set getragen.
Worauf Sie beim Transport noch achten sollten:
- Das Packmaß: Wie kurz ist das Stativ, wenn es zusammengeklappt ist? Ein Stativ, das über den Rucksack hinausragt, ist nerviger als ein etwas schwereres, das kompakt verstaut ist.
- Material: Carbon ist bei gleicher Stabilität etwa 20-30 % leichter als Aluminium, aber teurer. Zudem vibriert es weniger und ist bei Kälte angenehmer anzufassen.
- Der Stativkopf: Vergessen Sie nicht das Gewicht des Kopfes (Kugelkopf/Neiger). Ein massiver Getriebeneiger kann allein schon 1 kg wiegen.
- Ihre Ausrüstung: Wenn Sie eine schwere Vollformatkamera mit einem 70-200mm Objektiv nutzen, muss das Stativ ein gewisses Eigengewicht haben, damit es nicht umkippt.
Wenn Sie mir den Namen des Stativs oder das Gewicht nennen, kann ich Ihnen eine konkrete Einschätzung geben!