Erhöht ein ölhaltiger Badezusatz die Rutschgefahr in der Badewanne?

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Ja, absolut. Ein ölhaltiger Badezusatz erhöht die Rutschgefahr in der Badewanne massiv.

Hier sind die Gründe und worauf du achten solltest:

1. Warum wird es rutschig?

Das Öl im Badewasser vermischt sich nicht vollständig mit dem Wasser, sondern legt sich als feiner, schmieriger Film auf die Oberfläche der Badewanne (egal ob Emaille, Acryl oder Stahl). Da Öl die Reibung stark herabsetzt, verlieren Füße und Hände auf dem Wannenboden jeglichen Halt.

2. Wann ist es am gefährlichsten?

  • Beim Aufstehen: Wenn du versuchst, dich aus dem Liegen oder Sitzen hochzustemmen, können die Hände am Wannenrand oder die Füße am Boden wegrutschen.
  • Beim Aussteigen: Das ist der kritische Moment. Da sowohl deine Füße als auch der Wannenboden ölig sind, hast du beim Übersteigen des Wannenrandes kaum Standfestigkeit.

3. Tipps zur Sicherheit

Wenn du nicht auf dein Ölbad verzichten möchtest, helfen diese Vorsichtsmaßnahmen:

  • Antirutschmatte: Eine Gummimatte mit Saugnäpfen bietet mechanischen Halt, auch wenn Öl im Spiel ist.
  • Haltegriffe: Fest montierte Griffe an der Wand helfen beim sicheren Ein- und Ausstieg.
  • Vorsichtiges Auftreten: Setze den Fuß beim Aussteigen immer zuerst auf einen rutschfesten Vorleger außerhalb der Wanne und halte dich mit beiden Händen gut fest.
  • Sofortige Reinigung: Putze die Badewanne direkt nach dem Baden gründlich mit einem fettlösenden Reinigungsmittel (z. B. Spülmittel oder Badreiniger). Wenn der Ölfilm antrocknet, wird die Wanne auch für die nächste Person, die nur duschen möchte, zur gefährlichen Rutschbahn.

Fazit: Ölhaltige Badezusätze sind zwar gut für die Haut, verwandeln die Badewanne aber in eine "Eisfläche". Besondere Vorsicht ist geboten, insbesondere bei Kindern oder älteren Menschen.

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