Tutorial: Windows 11 Geräte-Manager durch Administrator blockiert – Lösungen

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du die Blockade des Geräte-Managers unter Windows 11 aufhebst.


Es kann vorkommen, dass du beim Versuch, den Geräte-Manager zu öffnen, die Fehlermeldung erhältst: "Diese App wurde aus Sicherheitsgründen blockiert" oder "Ein Administrator hat die Ausführung dieser App blockiert". Dies passiert oft durch fehlerhafte Registry-Einträge, Gruppenrichtlinien oder beschädigte Systemdateien.

Folge diesen Schritten der Reihe nach, um das Problem zu lösen.


Methode 1: Den Geräte-Manager über die Eingabeaufforderung (CMD) erzwingen

Oft lässt sich die Blockade umgehen, indem man die Konsole mit Administratorrechten nutzt.

  1. Drücke die Windows-Taste, tippe cmd ein.
  2. Klicke rechts auf "Als Administrator ausführen".
  3. Tippe im schwarzen Fenster den folgenden Befehl ein und drücke Enter: devmgmt.msc
  4. Wenn der Geräte-Manager nun öffnet, liegt das Problem wahrscheinlich an deiner Benutzeroberfläche oder Verknüpfung.

Methode 2: Den Registry-Editor korrigieren (Häufigste Lösung)

Oft ist ein Eintrag in der Registrierung verantwortlich, der MMC-Snap-Ins (wie den Geräte-Manager) einschränkt.

  1. Drücke Windows-Taste + R, tippe regedit ein und drücke Enter.
  2. Navigiere auf der linken Seite zu folgendem Pfad: HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\MMC
  3. Suche dort nach einem Ordner (Schlüssel) mit einer langen Nummer wie {74246BFC-2C96-11D0-82CD-00A0C9196397}. Dies ist der Code für den Geräte-Manager.
  4. Klicke den Ordner an. Suche rechts den Eintrag RestrictToPermittedSnapins.
  5. Doppelklicke darauf und ändere den Wert von 1 auf 0. Falls der Eintrag nicht existiert oder der ganze MMC-Ordner fehlt, fahre mit Methode 3 fort.
  6. Starte deinen Computer neu.

Methode 3: Gruppenrichtlinien anpassen (Nur Windows 11 Pro & Enterprise)

In der Home-Edition ist dieses Tool standardmäßig nicht enthalten.

  1. Drücke Windows-Taste + R, tippe gpedit.msc ein und drücke Enter.
  2. Navigiere zu: Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Microsoft Management Console > Eingeschränkte/Zulässige Snap-Ins.
  3. Suche in der Liste rechts nach Geräte-Manager.
  4. Doppelklicke darauf und stelle sicher, dass entweder "Nicht konfiguriert" oder "Aktiviert" ausgewählt ist.
  5. Falls dort "Deaktiviert" steht, ist dies der Grund für die Blockade. Ändere es und klicke auf OK.

Methode 4: Systemdateien reparieren (SFC & DISM)

Manchmal blockiert Windows den Zugriff, weil die zugrundeliegende Datei des Geräte-Managers beschädigt ist.

  1. Öffne die Eingabeaufforderung (CMD) als Administrator.
  2. Tippe nacheinander folgende Befehle ein und bestätige jeden mit Enter (warte, bis der Vorgang abgeschlossen ist):
    • sfc /scannow
    • DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  3. Starte den PC neu und prüfe, ob der Zugriff wieder funktioniert.

Methode 5: SmartScreen-Filter vorübergehend deaktivieren

In seltenen Fällen blockiert der Windows-eigene Schutz die App fälschlicherweise.

  1. Gehe zu Start > Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Windows-Sicherheit.
  2. Klicke auf App- & Browsersteuerung.
  3. Klicke auf Zuverlässigkeitsbasierter Schutz.
  4. Deaktiviere kurzzeitig "Apps und Dateien überprüfen".
  5. Versuche nun, den Geräte-Manager zu öffnen. (Vergiss nicht, die Funktion danach wieder einzuschalten!)

Methode 6: Das versteckte Administrator-Konto nutzen

Wenn gar nichts hilft, kannst du das integrierte "echte" Administrator-Konto aktivieren, um die Einstellungen zurückzusetzen.

  1. CMD als Administrator öffnen.
  2. Tippe ein: net user administrator /active:yes und drücke Enter.
  3. Melde dich von deinem aktuellen Benutzer ab und logge dich in das neue Konto "Administrator" ein.
  4. Versuche dort, den Geräte-Manager zu öffnen oder die oben genannten Registry-Schritte durchzuführen.
  5. Um das Konto später wieder zu deaktivieren: net user administrator /active:no in der CMD eingeben.

Hinweis: Wenn du dich in einem Firmennetzwerk befindest, kann es sein, dass dein IT-Administrator diese Funktion bewusst per Fernzugriff deaktiviert hat. In diesem Fall helfen lokale Änderungen oft nicht dauerhaft.

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