Tutorial: So fügst du Tabs in eine Confluence-Seite ein
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du Tabs (Registerkarten) in eine Confluence-Seite einfügst.
Hinweis vorab: Standardmäßig bietet Confluence Cloud (ohne Erweiterungen) kein direktes „Tab-Makro“ für den Seiteninhalt an. Die meisten Unternehmen nutzen dafür Apps aus dem Atlassian Marketplace (z. B. „Content Formatting Macros“ oder „Lively Tabs“). Ich zeige dir hier die gängigsten Wege: über eine App und die native Alternative.
Tabs sind ideal, um lange Seiten übersichtlicher zu gestalten und Inhalte thematisch zu gruppieren, ohne dass der Nutzer endlos scrollen muss.
Methode 1: Verwendung eines Tab-Makros (mit Marketplace-Apps)
Dies ist die professionellste Lösung. In den meisten Confluence-Instanzen sind Apps wie Content Formatting Macros bereits vorinstalliert.
Schritt 1: Den Editor öffnen
Gehe auf die gewünschte Confluence-Seite und klicke oben rechts auf das Stift-Symbol (Bearbeiten) oder drücke einfach die Taste E.
Schritt 2: Das Tab-Container-Makro einfügen
- Klicke an die Stelle, an der die Tabs erscheinen sollen.
- Tippe
/tabsoder klicke auf das + Symbol in der Werkzeugleiste und suche nach „Tabs“. - Wähle das Makro (oft heißt es Tabs Container oder einfach Tabs) aus.
Schritt 3: Einzelne Tabs hinzufügen
Innerhalb des Containers musst du nun die einzelnen Registerkarten (Tab-Panels) erstellen:
- Klicke in den Tab-Container.
- Tippe erneut
/tabund wähle Tab oder Tab-Panel. - Gib dem Tab einen Titel (z. B. „Projektübersicht“).
- Wiederhole diesen Vorgang für so viele Tabs, wie du benötigst.
Schritt 4: Inhalte einfügen
Du kannst nun Text, Bilder, Tabellen oder sogar andere Makros direkt in die jeweiligen Tab-Bereiche schreiben oder hineinkopieren.
Schritt 5: Veröffentlichen
Klicke oben rechts auf Veröffentlichen (Publish). Deine Inhalte sind nun ordentlich in Registerkarten sortiert.
Methode 2: Die native Alternative (Expand-Makro)
Falls dein Administrator keine Tab-Apps erlaubt, ist das Expand-Makro die beste native Alternative, um Platz zu sparen. Es erzeugt zwar keine horizontalen Tabs, aber ausklappbare Bereiche.
- Tippe im Bearbeitungsmodus
/aufklappen(oder/expand). - Gib dem Makro einen Namen (z. B. „Klicken für Details“).
- Füge deinen Inhalt in das Feld ein.
- Der Nutzer sieht auf der fertigen Seite eine Zeile, die sich beim Klick nach unten öffnet.
Methode 3: Seitentabs (Native Confluence Cloud Funktion)
Confluence bietet eine Funktion, um Unterseiten automatisch als Tabs am oberen Seitenrand anzuzeigen. Dies ist nützlich für die Strukturierung ganzer Bereiche.
- Erstelle eine Hauptseite.
- Erstelle mehrere Unterseiten zu dieser Hauptseite.
- Klicke auf der Hauptseite oben auf die Drei Punkte (...).
- Wähle (falls im Design deiner Instanz verfügbar) Seitenlayout anpassen oder schaue in den Seiteneinstellungen, ob die Anzeige von „Child Pages“ als Tabs aktiviert werden kann.
- Hinweis: Diese Funktion variiert je nach verwendetem Confluence-Theme (z.B. bei Nutzung von Apps wie Refined).
Tipps für gute Tabs
- Kurze Titel: Halte die Namen der Tabs kurz, damit sie auf Mobilgeräten nicht umbrechen.
- Logik: Gruppiere Inhalte logisch (z.B. Tab 1: Konzept, Tab 2: Zeitplan, Tab 3: Kontakte).
- Vermeide Verschachtelung: Setze keine Tabs in andere Tabs ein – das verwirrt die Nutzer und erschwert die Navigation.
Hast du das Tab-Makro in deiner Liste gefunden? Wenn nicht, frage deinen Confluence-Administrator, ob eine App wie „Content Formatting Macros“ installiert werden kann.