Tutorial: Kompression von PSD- und PSB-Dateien in Photoshop aktivieren

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Hier ist ein detailliertes Tutorial, wie du die Kompression für PSD- und PSB-Dateien in Adobe Photoshop verwaltest, um Speicherplatz zu sparen.

PSD- (Photoshop Document) und PSB-Dateien (Photoshop Big) können bei vielen Ebenen und hoher Auflösung extrem groß werden. Photoshop bietet eine integrierte Kompression, um die Dateigröße zu reduzieren. In diesem Tutorial erfährst du, wie du sicherstellst, dass diese Funktion aktiviert ist.


Schritt 1: Die Voreinstellungen öffnen

Zuerst musst du in das Menü für die Dateihandhabung gelangen. Der Pfad unterscheidet sich leicht zwischen Windows und macOS:

  • Windows: Gehe oben im Menü auf Bearbeiten > Voreinstellungen > Dateihandhabung...
  • macOS: Gehe oben im Menü auf Photoshop > Einstellungen (oder Settings) > Dateihandhabung...

Tipp: Du kannst auch das Tastenkürzel Strg + K (Windows) oder Cmd + K (Mac) drücken und dann links in der Liste „Dateihandhabung“ auswählen.

Schritt 2: Die Kompressionseinstellungen finden

Im Fenster „Dateihandhabung“ findest du den Bereich Dateikompatibilität. Suche dort nach der Option:

„Kompression von PSD- und PSB-Dateien deaktivieren“

Schritt 3: Kompression aktivieren

Hier ist Vorsicht geboten, da die Option negativ formuliert ist:

  • Um die Kompression zu AKTIVIEREN: Das Häkchen bei „Kompression von PSD- und PSB-Dateien deaktivieren“ muss ENTFERNT sein.
  • Um die Kompression AUSZUSCHALTEN: Setze das Häkchen (dies beschleunigt das Speichern, führt aber zu deutlich größeren Dateien).

Stelle also sicher, dass die Box leer ist, wenn du Speicherplatz sparen möchtest.

Schritt 4: Änderungen bestätigen

Klicke oben rechts auf OK, um die Einstellungen zu speichern. Ab sofort wird Photoshop beim nächsten Speichervorgang einer PSD- oder PSB-Datei die verlustfreie Kompression anwenden.


Hintergrundwissen: Vor- und Nachteile der Kompression

Bevor du dich entscheidest, die Kompression dauerhaft zu nutzen, solltest du die Unterschiede kennen:

Feature Kompression AN (Häkchen aus) Kompression AUS (Häkchen an)
Dateigröße Deutlich kleiner (spart Speicherplatz). Sehr groß (belegt viel Platz).
Speichergeschwindigkeit Langsamer (CPU muss rechnen). Sehr schnell.
Ladezeit Etwas langsamer. Schneller.

Wann solltest du die Kompression DEAKTIVIEREN? Wenn du an einer extrem leistungsstarken Workstation arbeitest, massig Speicherplatz hast und sehr oft zwischenspeichern musst, kann das Deaktivieren der Kompression deinen Workflow beschleunigen, da Photoshop die Daten einfach „roh“ auf die Platte schreibt.

Wann solltest du die Kompression AKTIVIEREN? (Standard) Für die meisten Nutzer ist die aktivierte Kompression die bessere Wahl, besonders wenn Dateien per Cloud verschickt oder auf externen Festplatten archiviert werden.


Zusätzlicher Tipp: Kompatibilität maximieren

In demselben Menü findest du die Option „Kompatibilität von PSD- und PSB-Dateien maximieren“. Wenn du diese auf „Immer“ stellst, wird ein flaches Abbild deines Bildes in der Datei gespeichert. Das macht die Datei zwar noch etwas größer, stellt aber sicher, dass Programme wie Lightroom oder ältere Photoshop-Versionen die Datei korrekt anzeigen können.

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