So führst du 2024 einen Computer Performance Benchmark Test durch – Der ultimative Guide

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Hier ist ein umfassendes Tutorial, wie du im Jahr 2024 die Leistung deines PCs oder Laptops professionell testest.


Ein Benchmark-Test ist die beste Methode, um herauszufinden, wie leistungsfähig deine Hardware wirklich ist. Egal, ob du einen neuen PC gekauft hast, dein System übertakten willst oder prüfen möchtest, ob deine Komponenten noch zeitgemäß sind – dieser Guide zeigt dir Schritt für Schritt, wie es geht.


1. Vorbereitung: Bevor du startest

Damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden, solltest du folgende Punkte beachten:

  • Hintergrundprogramme schließen: Schließe alle Browser-Tabs, Steam, Discord, Spotify etc.
  • Updates machen: Installiere die neuesten Windows-Updates und vor allem den aktuellsten Grafikkartentreiber (NVIDIA, AMD oder Intel).
  • Energieoptionen: Stelle bei Laptops sicher, dass das Netzkabel angeschlossen ist und die Energieoptionen auf „Beste Leistung“ stehen.
  • Temperaturen: Starte den Test nicht direkt nachdem du 4 Stunden gezockt hast, damit die Hardware nicht schon aufgeheizt ist.

2. Die besten Tools für 2024 (Kostenlos)

Je nachdem, was du testen möchtest, brauchst du unterschiedliche Software:

  • CPU (Prozessor): Cinebench 2024 (oder R23)
  • GPU (Grafikkarte): 3DMark (Demo-Version auf Steam) oder Unigine Superposition
  • SSD/HDD (Festplatte): CrystalDiskMark
  • Gesamtsystem (All-in-One): UserBenchmark oder PCMark 10

3. Schritt-für-Schritt-Anleitungen

A. Den Prozessor testen mit Cinebench 2024

Cinebench ist der Industriestandard, um die Rechenleistung der CPU zu messen.

  1. Lade Cinebench 2024 von der offiziellen Maxon-Website herunter.
  2. Starte die Anwendung.
  3. Wähle unter „Minimum Test Duration“ die Option „Off“ (für einen schnellen Test) oder „10 minutes“ (um die Stabilität unter Last zu prüfen).
  4. Klicke auf den Button „Start“ neben „CPU (Multi Core)“.
  5. Wichtig: Berühre die Maus während des Tests nicht.
  6. Dein Ergebnis wird in Punkten angezeigt. Vergleiche diesen Wert online mit ähnlichen CPUs.

B. Die Gaming-Leistung testen mit 3DMark (Time Spy)

3DMark simuliert anspruchsvolle Gaming-Szenarien.

  1. Gehe auf Steam und suche nach „3DMark“. Lade die kostenlose Demo herunter.
  2. Starte 3DMark und wähle den Test „Time Spy“ (für Gaming-PCs) oder „Night Raid“ (für Laptops ohne dedizierte Grafikkarte).
  3. Klicke auf „Run“. Ein Video mit aufwendigen 3D-Szenen wird abgespielt.
  4. Am Ende erhältst du einen „3DMark Score“ sowie Einzelbewertungen für Grafik und CPU. 3DMark zeigt dir direkt an, wie dein PC im Vergleich zu identischen Systemen abschneidet.

C. Die Geschwindigkeit der Festplatte messen mit CrystalDiskMark

Besonders wichtig, wenn dein PC sich „langsam“ anfühlt.

  1. Lade CrystalDiskMark herunter und installiere es.
  2. Wähle oben links die Anzahl der Durchläufe (5 ist Standard) und das Laufwerk (z. B. C:).
  3. Klicke auf „All“.
  4. Der wichtigste Wert ist die oberste Zeile (SEQ1M Q8T1). Eine moderne NVMe-SSD sollte hier Werte zwischen 3.000 und 7.500 MB/s erreichen.

4. Hardware-Zustand überwachen (Profi-Tipp)

Während die Benchmarks laufen, solltest du die Temperaturen überwachen, um „Thermal Throttling“ (Leistungsdrosselung durch Hitze) zu erkennen.

  • Lade dir HWMonitor oder HWiNFO herunter.
  • Behalte die CPU- und GPU-Temperaturen im Auge.
  • Grenzwerte: CPUs sollten unter Last nicht dauerhaft über 90-95°C steigen, Grafikkarten idealerweise unter 80-85°C bleiben.

5. Ergebnisse auswerten: Was nun?

Sobald du deine Punkte hast, kannst du folgende Seiten nutzen, um zu sehen, ob dein PC die volle Leistung bringt:

  1. Search.3dmark.com: Vergleiche deinen 3DMark-Score.
  2. UserBenchmark.com: Ein schnelles Tool, das dir prozentual anzeigt, wie gut deine Komponenten im Vergleich zum Rest der Welt performen (sehr gut für Anfänger).
  3. YouTube: Suche nach deinem Prozessor + Grafikkarte + „Benchmark 2024“ (z.B. „RTX 3060 + Ryzen 5600X Benchmark“), um FPS-Werte in Spielen zu vergleichen.

Fazit

Ein Benchmark im Jahr 2024 ist kein Hexenwerk. Mit Cinebench für die Arbeitspower und 3DMark für die Gaming-Leistung bist du bestens aufgestellt. Wenn deine Ergebnisse deutlich unter dem Durchschnitt liegen, solltest du prüfen, ob dein PC zu heiß wird oder ob Hintergrundprozesse die Leistung bremsen.

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