So automatisierst du Genehmigungsprozesse mit Jotform: Ein Schritt-für-Schritt-Tutorial
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du Genehmigungsprozesse mit Jotform automatisierst.
Manuelle Genehmigungsverfahren per E-Mail oder auf Papier sind zeitaufwendig und fehleranfällig. Mit Jotform Approvals kannst du diese Prozesse digitalisieren und automatisieren. Ob Urlaubsanträge, Reisekostenabrechnungen oder Projektfreigaben – so baust du deinen eigenen Workflow.
Schritt 1: Das Basis-Formular erstellen
Bevor du einen Workflow erstellen kannst, benötigst du ein Formular, das den Prozess auslöst.
- Logge dich in dein Jotform-Konto ein.
- Klicke auf Formular erstellen.
- Wähle eine Vorlage oder starte mit einem leeren Formular.
- Füge die notwendigen Felder hinzu (z. B. Name, E-Mail, Datum, Grund des Antrags, Datei-Upload).
- Speichere das Formular ab.
Schritt 2: Den Genehmigungs-Editor öffnen
Sobald dein Formular fertig ist, wechselst du in den Workflow-Modus.
- Gehe im Formular-Editor oben im Menü auf den Reiter Einstellungen.
- Klicke in der linken Seitenleiste auf Genehmigungs-Workflows.
- Klicke auf den Button Einen Genehmigungs-Workflow erstellen.
- Jotform öffnet nun den grafischen Approval Builder. Hier kannst du deinen Workflow per Drag-and-Drop gestalten.
Schritt 3: Die Genehmigungs-Elemente konfigurieren
Standardmäßig erstellt Jotform oft einen einfachen Workflow (Start -> Genehmigung -> Ende). Du kannst diesen jedoch individuell anpassen:
- Genehmiger festlegen: Klicke auf das Zahnrad-Symbol des Elements „Genehmigung“. Gib unter „Genehmiger-E-Mail“ die Adresse der Person ein, die den Antrag prüfen soll.
- Entscheidungsoptionen: Standardmäßig gibt es „Genehmigen“ (Approve) und „Ablehnen“ (Deny). Du kannst diese Texte ändern oder weitere Optionen hinzufügen.
- E-Mails anpassen: Du kannst die automatischen E-Mails gestalten, die der Genehmiger erhält, sowie die Bestätigungs-E-Mails, die der Absender nach der Entscheidung bekommt.
Schritt 4: Den Workflow erweitern (Bedingungen und Logik)
Für komplexere Prozesse bietet Jotform mächtige Werkzeuge in der linken Seitenleiste:
- Bedingte Verzweigung: Nutze das Element „Wenn-Dann-Bedingung“, um den Pfad zu ändern. (Beispiel: Wenn ein Betrag über 500 € liegt, muss der Abteilungsleiter genehmigen, darunter reicht der Teamleiter.)
- Mehrstufige Genehmigungen: Du kannst mehrere Genehmigungs-Elemente hintereinander schalten. Erst wenn Person A zustimmt, geht die Anfrage an Person B.
- Zusammenführung (Merge): Führe verschiedene Pfade wieder zusammen, bevor das Endergebnis feststeht.
Schritt 5: Den Workflow abschließen
Jeder Pfad in deinem Diagramm muss an einem Endpunkt ankommen.
- Verbinde die letzten Schritte (z. B. die „Abgelehnt“-E-Mail oder die „Genehmigt“-E-Mail) mit dem Element Ende des Workflows.
- Überprüfe, ob alle Linien (Verbindungen) korrekt gesetzt sind.
Schritt 6: Veröffentlichen und Testen
Dein Workflow ist nun bereit für den Live-Betrieb.
- Klicke oben rechts auf Veröffentlichen.
- Teile den Link zu deinem Formular oder binde es auf deiner Webseite ein.
- Wichtig: Führe einen Testlauf durch. Fülle das Formular selbst aus und prüfe, ob die E-Mails ankommen und die Buttons im Workflow wie gewünscht funktionieren.
Schritt 7: Den Status verfolgen (Inbox)
Als Administrator kannst du jederzeit sehen, wo sich eine Anfrage gerade befindet.
- Gehe in deinem Dashboard auf das Formular und wähle Posteingang (Inbox).
- Hier siehst du den aktuellen Status (z. B. „Warten auf Genehmigung“).
- Du kannst hier auch manuell eingreifen oder Kommentare hinzufügen.
Vorteile der Automatisierung mit Jotform
- Transparenz: Jeder Beteiligte weiß, in welchem Stadium sich der Prozess befindet.
- Zeitersparnis: Keine manuellen Weiterleitungen von E-Mails mehr nötig.
- Mobilität: Genehmiger können Anträge direkt über ihr Smartphone in der Jotform-App oder per E-Mail freigeben.
Viel Erfolg beim Erstellen deines ersten automatisierten Workflows!