So aktivierst du Afterpay oder Clearpay in deinem Stripe-Konto [2025 Easy Guide]

Melden

Hier ist ein leicht verständliches Tutorial, wie du Afterpay (in den USA/Australien) bzw. Clearpay (in Europa/UK) in deinem Stripe-Konto aktivierst.


„Buy Now, Pay Later“ (BNPL) ist 2025 ein Muss für jeden Online-Shop. Mit Afterpay (bzw. Clearpay in Europa) können deine Kunden in Raten zahlen, während du den vollen Betrag sofort von Stripe ausgezahlt bekommst.

In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du diese Zahlungsmethode aktivierst.


1. Warum Afterpay/Clearpay?

  • Höhere Warenkörbe: Kunden geben tendenziell mehr aus, wenn sie in Raten zahlen können.
  • Kein Risiko: Stripe übernimmt das Ausfallrisiko. Du wirst sofort bezahlt.
  • Regionale Unterschiede: Der Dienst heißt in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland Afterpay. In Großbritannien und EU-Ländern (wie Frankreich, Spanien, Italien) heißt er Clearpay.

2. Voraussetzungen

Bevor du startest, stelle sicher, dass:

  • Du ein aktives Stripe-Konto hast.
  • Dein Business in einem unterstützten Land ansässig ist (z. B. Deutschland, Österreich, Schweiz, UK, USA).
  • Deine Website den Stripe-Richtlinien entspricht (Impressum, AGB und Rückgaberecht müssen klar sichtbar sein).

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Im Stripe Dashboard anmelden

Logge dich in dein Stripe Dashboard ein.

Schritt 2: Zu den Einstellungen navigieren

Klicke oben rechts auf das Zahnrad-Symbol (Einstellungen).

Schritt 3: Zahlungsmethoden öffnen

Suche unter der Rubrik „Zahlungen“ (Payments) den Punkt Zahlungsmethoden (Payment methods).

Schritt 4: Die Konfiguration wählen

Stripe erlaubt verschiedene Konfigurationen. In den meisten Fällen bearbeitest du die Standardkonfiguration (Default). Klicke darauf.

Schritt 5: Afterpay / Clearpay aktivieren

  1. Scrolle in der Liste der Zahlungsmethoden nach unten bis zum Abschnitt „Buy Now, Pay Later“.
  2. Suche nach Afterpay / Clearpay.
  3. Klicke rechts daneben auf den Button Aktivieren (Turn on).

Hinweis: Stripe prüft nun kurz deine Berechtigung. In der Regel ist die Methode sofort „Aktiv“ oder steht auf „Pending“ (ausstehend), bis Stripe deine Website-Informationen verifiziert hat.


3. Integration in deinen Shop

Je nachdem, wie du Stripe nutzt, gibt es zwei Wege:

  • Szenario A: Stripe Checkout oder Payment Links Wenn du die vorgefertigte Bezahlseite von Stripe nutzt, wird Afterpay/Clearpay automatisch angezeigt, sobald du es im Dashboard aktiviert hast (vorausgesetzt, die Währung und das Land des Kunden passen). Du musst keinen Code ändern!

  • Szenario B: Eigene API-Integration (Elements) Wenn du eine eigene Programmierung nutzt, stelle sicher, dass afterpay_clearpay in deinem Code als erlaubte Zahlungsmethode hinterlegt ist:

    const paymentElement = elements.create('payment', {
      paymentMethodOrder: ['apple_pay', 'google_pay', 'afterpay_clearpay', 'card']
    });

4. Wichtige Details für 2025

  • Gebühren: Afterpay/Clearpay erhebt höhere Gebühren als herkömmliche Kreditkarten (meist um die 6 % + Fixgebühr). Prüfe dies in deinem Stripe-Konto unter „Preise“.
  • Währungen: Clearpay funktioniert in Europa nur mit Euro (EUR) oder Britischen Pfund (GBP).
  • Mindestbeträge: Es gibt oft einen Mindestbestellwert (meist 1 € / 1 $) und einen Maximalbetrag (oft 1.000 € bis 2.000 €), damit die Option beim Kunden erscheint.

5. Profi-Tipp: Messaging auf der Produktseite

Um die Conversion-Rate wirklich zu steigern, solltest du das Afterpay/Clearpay-Logo und den Text "Zahle in 4 Raten mit Afterpay" direkt auf der Produktseite unter dem Preis anzeigen, nicht erst im Checkout. Stripe bietet hierfür fertige Messaging-Elemente an.


Fertig! Dein Shop ist nun bereit für Kunden, die flexibler bezahlen möchten. Wenn du Probleme bei der Aktivierung hast, prüfe, ob deine Branche eventuell zu den "eingeschränkten Kategorien" bei Afterpay gehört (z.B. digitale Güter oder Glücksspiel).

0