Pivot-Tabellen in Excel erstellen: Ein Schritt-für-Schritt-Tutorial

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Hier ist ein strukturiertes Tutorial, wie du Pivot-Tabellen in Excel erstellst. Dieses Tutorial konzentriert sich auf die grundlegenden Funktionen, die für die Version 2013 und neuer gelten.

Pivot-Tabellen sind eines der leistungsstärksten Werkzeuge in Excel. Sie ermöglichen es dir, tausende von Datensätzen mit nur wenigen Klicks zusammenzufassen, zu analysieren und auszuwerten, ohne komplizierte Formeln schreiben zu müssen.


1. Voraussetzung: Die Datenbasis

Bevor du eine Pivot-Tabelle erstellst, muss deine Datentabelle (Quelltabelle) sauber vorbereitet sein:

  • Überschriften: Jede Spalte muss eine eindeutige Überschrift in der ersten Zeile haben.
  • Keine Leerzeilen: Es dürfen keine komplett leeren Zeilen oder Spalten innerhalb des Datenbereichs vorhanden sein.
  • Einheitlichkeit: Daten innerhalb einer Spalte sollten den gleichen Typ haben (z. B. nur Text oder nur Zahlen).

2. Die Pivot-Tabelle erstellen

  1. Klicke auf eine beliebige Zelle innerhalb deines Datenbereichs.
  2. Gehe im Menüband auf die Registerkarte Einfügen.
  3. Klicke ganz links auf die Schaltfläche PivotTable.
  4. Ein Dialogfenster öffnet sich:
    • Tabellen/Bereich: Excel erkennt normalerweise automatisch den zusammenhängenden Datenbereich.
    • Speicherort: Wähle „Neues Arbeitsblatt“, um die Analyse übersichtlich auf einem frischen Blatt zu starten.
  5. Bestätige mit OK.

3. Das Pivot-Table-Feldmenü verstehen

Auf der rechten Seite erscheint nun die PivotTable-Feldliste. Dies ist dein Werkzeugkasten. Du siehst oben alle Spaltenüberschriften deiner Quelldaten. Darunter befinden sich vier Bereiche, in die du diese Felder per Drag-and-Drop ziehen kannst:

  1. Filter: Hierher ziehst du Felder, nach denen du die gesamte Tabelle filtern möchtest (z.B. „Region“ oder „Abteilung“).
  2. Spalten: Hier platzierte Felder werden als Spaltenüberschriften nebeneinander dargestellt.
  3. Zeilen: Hier platzierte Felder werden untereinander aufgelistet. Dies ist meist die Basis deiner Auswertung (z.B. „Produktname“ oder „Verkäufer“).
  4. Werte: Hier ziehst du die Felder hinein, die berechnet werden sollen (z.B. „Umsatz“ oder „Stückzahl“). Excel bildet hier standardmäßig die Summe.

4. Ein Beispiel für eine Auswertung

Stell dir vor, du hast eine Liste von Verkäufen.

  • Ziehe das Feld „Produkt“ in den Bereich Zeilen. (Du siehst nun jedes Produkt genau einmal aufgelistet).
  • Ziehe das Feld „Umsatz“ in den Bereich Werte. (Excel zeigt dir sofort den Gesamtumsatz pro Produkt an).
  • Ziehe das Feld „Kategorie“ in den Bereich Spalten. (Nun wird der Umsatz pro Produkt zusätzlich nach Kategorien aufgeschlüsselt).

5. Daten formatieren und ändern

  • Zahlenformat: Klicke mit der rechten Maustaste auf eine Zahl in der Pivot-Tabelle, wähle Wertfeldeinstellungen -> Zahlenformat. Hier kannst du z. B. „Währung“ einstellen.
  • Berechnung ändern: Wenn du nicht die Summe, sondern den Mittelwert oder die Anzahl möchtest, klicke im Bereich „Werte“ auf den kleinen Pfeil des Feldes -> Wertfeldeinstellungen und wähle dort z.B. Mittelwert.

6. Daten aktualisieren

Wichtig: Eine Pivot-Tabelle aktualisiert sich nicht automatisch, wenn du die Quelldaten änderst.

  1. Klicke mit der rechten Maustaste irgendwo in die Pivot-Tabelle.
  2. Wähle im Menü Aktualisieren.

Tipps für Profis

  • Datenschnitte (Slicer): Gehe bei ausgewählter Pivot-Tabelle auf die Registerkarte PivotTable-Analyse und klicke auf Datenschnitt einfügen. Dies erstellt optisch ansprechende Schaltflächen zum Filtern deiner Daten.
  • Design: Über die Registerkarte Entwurf kannst du die Farben und das Layout deiner Tabelle mit einem Klick anpassen.
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