Anleitung: DPC Watchdog Violation in Windows 11 beheben

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du den Fehler „DPC Watchdog Violation“ unter Windows 11 beheben kannst.


Der Fehler DPC Watchdog Violation (Fehlercode: 0x00000133) ist ein klassischer „Blue Screen of Death“ (BSOD). Er tritt meistens auf, wenn das System auf eine Antwort eines Treibers oder einer Hardware-Komponente wartet, diese aber nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit erfolgt.

Hier sind die effektivsten Lösungen, um das Problem Schritt für Schritt zu lösen.


Schritt 1: Den SATA AHCI-Treiber aktualisieren (Häufigste Ursache)

In vielen Fällen wird der Fehler durch einen inkompatiblen Treiber für den Festplatten-Controller verursacht.

  1. Drücke Windows-Taste + X und wähle den Geräte-Manager.
  2. Suche den Punkt IDE ATA/ATAPI-Controller und klappe ihn auf.
  3. Klicke mit der rechten Maustaste auf den Controller (z. B. „Standard SATA AHCI Controller“) und wähle Treiber aktualisieren.
  4. Wähle „Auf meinem Computer nach Treibern suchen“.
  5. Wähle „Aus einer Liste verfügbarer Treiber auf meinem Computer auswählen“.
  6. Wähle „Standard SATA AHCI Controller“ aus und klicke auf Weiter.
  7. Starte deinen Computer neu.

Schritt 2: Systemdateien reparieren (SFC und DISM)

Beschädigte Systemdateien können ebenfalls BSODs verursachen. Windows verfügt über integrierte Tools, um diese zu reparieren.

  1. Drücke die Windows-Taste, tippe cmd ein, klicke mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung und wähle Als Administrator ausführen.
  2. Gib nacheinander folgende Befehle ein und bestätige jeden mit Enter (warte, bis der jeweilige Vorgang abgeschlossen ist):
    • DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
    • sfc /scannow
  3. Nachdem der Scan abgeschlossen ist, starte den PC neu.

Schritt 3: Die Festplatte prüfen (CHKDSK)

Ein Fehler im Dateisystem der Festplatte kann den Watchdog-Fehler auslösen.

  1. Öffne erneut die Eingabeaufforderung als Administrator.
  2. Gib den Befehl ein: chkdsk C: /f /r
  3. Bestätige die Abfrage (ob der Scan beim nächsten Neustart durchgeführt werden soll) mit J (für Ja) und drücke Enter.
  4. Starte deinen PC neu. Windows wird die Festplatte nun beim Hochfahren prüfen (dies kann einige Zeit dauern).

Schritt 4: Schnellstart deaktivieren

Die Funktion „Schnellstart“ speichert einen Teil des Systemzustands beim Herunterfahren, was manchmal zu Treiber-Konflikten führen kann.

  1. Drücke Windows + R, gib control ein und drücke Enter, um die Systemsteuerung zu öffnen.
  2. Gehe zu Hardware und Sound > Energieoptionen.
  3. Klicke links auf Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll.
  4. Klicke oben auf Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar (Administratorrechte erforderlich).
  5. Deaktiviere das Häkchen bei Schnellstart aktivieren (empfohlen).
  6. Klicke auf Änderungen speichern und starte den PC neu.

Schritt 5: Externe Hardware und Treiber prüfen

Wenn der Fehler weiterhin auftritt, könnte eine externe Komponente oder ein veralteter Grafiktreiber schuld sein.

  • Hardware trennen: Entferne alle nicht benötigten USB-Geräte (Drucker, Webcams, externe Festplatten) und prüfe, ob der Fehler weiterhin auftritt.
  • Grafiktreiber aktualisieren: Besuche die Website von NVIDIA, AMD oder Intel und lade den neuesten Treiber für deine Grafikkarte herunter.
  • Firmware-Update für SSD: Wenn du eine SSD nutzt, prüfe auf der Herstellerseite (z.B. Samsung Magician, Crucial Storage Executive), ob ein Firmware-Update verfügbar ist.

Schritt 6: Windows Update ausführen

Microsoft veröffentlicht regelmäßig Patches für bekannte BSOD-Fehler.

  1. Öffne die Einstellungen (Windows + I).
  2. Gehe zu Windows Update.
  3. Klicke auf Nach Updates suchen und installiere alle verfügbaren Updates, auch die „Optionalen Updates“ unter den erweiterten Optionen.

Zusammenfassung

Meistens liegt das Problem am SATA AHCI-Treiber (Schritt 1) oder an beschädigten Systemdateien (Schritt 2). Sollten alle diese Schritte nicht helfen, könnte ein Hardware-Defekt (z. B. RAM oder eine sterbende SSD) vorliegen. In diesem Fall empfiehlt sich ein Test des Arbeitsspeichers mit dem Tool „Windows-Speicherdiagnose“.

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