AKTUALISIERT 2026 Dedizierten Videospeicher (VRAM) unter Windows 11 erhöhen – Die ultimative Anleitung
Hier ist ein umfassendes, aktualisiertes Tutorial für das Jahr 2026, um den VRAM unter Windows 11 zu optimieren.
Der dedizierte Videospeicher (VRAM) ist entscheidend für die Performance von Spielen, Videoschnitt-Programmen und KI-Anwendungen. Wenn dein System meldet, dass nicht genügend VRAM vorhanden ist, gibt es verschiedene Wege, dies zu beheben – abhängig davon, ob du eine integrierte Grafik (iGPU) oder eine dedizierte Grafikkarte (NVIDIA/AMD) nutzt.
Was du vorab wissen musst
VRAM ist physischer Speicher auf deiner Grafikkarte. Man kann ihn nicht einfach "herbeizaubern". Aber: Bei integrierten Grafiklösungen (z. B. Intel Iris Xe, AMD Radeon Graphics) kannst du dem System erlauben, mehr von deinem normalen Arbeitsspeicher (RAM) als Grafikspeicher zu deklarieren.
Methode 1: Erhöhung über das BIOS/UEFI (Der effektivste Weg)
Dies ist die einzige Methode, die den Speicher tatsächlich hardwareseitig neu zuweist. Sie funktioniert primär bei Laptops und PCs mit integrierter CPU-Grafik.
- Starte deinen PC neu und drücke während des Hochfahrens mehrmals die BIOS-Taste (meist F2, F10, Entf oder F12).
- Suche nach einem Reiter wie "Advanced", "Advanced Chipset Features" oder "Chipset Configuration".
- Halte Ausschau nach Einstellungen wie "Graphics Settings", "Video Settings" oder "VGA Share Memory Size".
- Dort findest du eine Option namens "UMA Frame Buffer Size" oder "Dedicated Video Memory".
- Ändere den Wert (z. B. von 512MB auf 2GB, 4GB oder 8GB – je nachdem, wie viel RAM du hast).
- Speichere die Einstellungen mit F10 und starte Windows neu.
Methode 2: Den VRAM-Wert per Registrierungs-Editor "vortäuschen"
Diese Methode erhöht den Speicher nicht physisch, hilft aber dabei, Spiele oder Programme zu starten, die beim Start einen "Mindest-VRAM" abfragen und sonst den Dienst verweigern.
- Drücke Windows-Taste + R, gib
regeditein und drücke Enter. - Navigiere zu folgendem Pfad:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Intel(Hinweis: Wenn du eine AMD-CPU nutzt, wähle den AMD-Ordner). - Rechtsklick auf den Ordner (Intel oder AMD) -> Neu -> Schlüssel. Nenne diesen GMM.
- Klicke auf den neuen Ordner GMM. Rechtsklick im rechten Fensterbereich -> Neu -> DWORD-Wert (32-Bit).
- Nenne den Wert DedicatedSegmentSize.
- Doppelklick auf den neuen Wert. Wähle Dezimal und gib einen Wert in MB ein (z. B.
1024für 1GB,2048für 2GB oder4096für 4GB). - Starte deinen PC neu.
Methode 3: Windows 11 Grafik-Optimierung (Software-Seitig)
Windows 11 (Version 2026 Update) hat ein verbessertes Speichermanagement. Du kannst Apps explizit mehr Leistung zuweisen.
- Gehe zu Einstellungen > System > Bildschirm > Grafik.
- Wähle die App oder das Spiel aus der Liste aus (oder füge sie über "Durchsuchen" hinzu).
- Klicke auf Optionen.
- Wähle Hohe Leistung (dadurch wird sichergestellt, dass das System der App maximalen Zugriff auf den geteilten Speicher gewährt).
Methode 4: Virtuellen Arbeitsspeicher (Auslagerungsdatei) erhöhen
Da integrierte GPUs den normalen RAM nutzen, hilft es, wenn Windows mehr Platz zum Auslagern hat, falls der RAM voll wird.
- Gib "Leistung" in die Windows-Suche ein und wähle "Darstellung und Leistung von Windows anpassen".
- Gehe auf den Reiter Erweitert und klicke unter "Virtueller Arbeitsspeicher" auf Ändern.
- Deaktiviere "Dateigröße für alle Laufwerke automatisch verwalten".
- Wähle deine SSD aus, klicke auf Benutzerdefinierte Größe.
- Setze die Anfangsgröße und Maximalgröße auf das 1,5-fache deines physischen RAMs (z. B. bei 16GB RAM ca. 24000 MB).
- Klicke auf Festlegen und starte neu.
Fazit & Hardware-Tipp 2026
Wenn diese Methoden nicht ausreichen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Hardware am Limit ist. Im Jahr 2026 sind folgende Punkte Standard:
- RAM-Upgrade: Wenn du eine iGPU nutzt, rüste von 16GB auf 32GB RAM auf. Die GPU profitiert direkt davon.
- Dual-Channel: Achte darauf, dass zwei RAM-Riegel verbaut sind. Das verdoppelt die Bandbreite für deinen "VRAM".
- eGPU: Für Laptop-Nutzer sind externe Grafikkarten (via USB4 oder Thunderbolt 5) im Jahr 2026 erschwinglicher und eine echte Lösung für VRAM-Mangel.
Warnung: Das Ändern von Registry-Werten oder BIOS-Einstellungen geschieht auf eigene Gefahr. Erstelle vorab einen Wiederherstellungspunkt!