Wie verbinde ich Tableau mit Cloud-Diensten wie Google BigQuery?

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  1. Einleitung
  2. Voraussetzungen
  3. Authentifizierung und Einrichtung
  4. Import und Analyse der Daten
  5. Performance und Optimierung
  6. Zusätzliche Hinweise
  7. Fazit

Einleitung

Tableau ist ein leistungsstarkes Visualisierungstool, das es ermöglicht, Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich Cloud-Diensten wie Google BigQuery, zu importieren und zu analysieren. Die Verbindung von Tableau mit Google BigQuery eröffnet die Möglichkeit, große Datenmengen direkt in der Cloud zu analysieren, ohne die Daten lokal speichern zu müssen. Im Folgenden wird ausführlich beschrieben, wie diese Verbindung hergestellt wird.

Voraussetzungen

Bevor die Verbindung hergestellt wird, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst benötigen Sie Zugriff auf ein Google Cloud-Konto mit einem aktivierten BigQuery-Dienst. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Berechtigungen besitzen, um auf die gewünschten Datensätze in BigQuery zuzugreifen. Um in Tableau eine Verbindung zu BigQuery herzustellen, benötigen Sie zudem eine aktuelle Version von Tableau Desktop, die die Integration mit Google BigQuery unterstützt.

Authentifizierung und Einrichtung

Die Verbindung erfolgt über OAuth 2.0, wodurch eine sichere Authentifizierung gewährleistet wird. In Tableau Desktop wählen Sie beim Verbindungsaufbau die Option Google BigQuery als Datenquelle aus. Sobald dies ausgewählt ist, öffnet sich ein Anmeldefenster, in dem Sie sich mit Ihrem Google-Konto anmelden müssen, das Zugriff auf BigQuery besitzt. Tableau fordert dabei die entsprechenden Berechtigungen an, um auf Ihre Google Cloud-Projekte und BigQuery-Datasets zugreifen zu können. Nach erfolgreicher Anmeldung wird ein Token gespeichert, um wiederholte Authentifizierungen zu vermeiden.

Import und Analyse der Daten

Nach der Authentifizierung zeigt Tableau eine Liste der verfügbaren Google Cloud-Projekte an. Sie wählen das gewünschte Projekt aus, woraufhin die darin enthaltenen Datasets sichtbar werden. Anschließend wählen Sie den erforderlichen Dataset oder einzelne Tabellen aus, die Sie analysieren möchten. Tableau ermöglicht zudem das Schreiben von benutzerdefinierten SQL-Abfragen, um spezifische Daten aus BigQuery zu ziehen. Durch diese flexible Auswahl können Sie genau die Daten importieren, die für Ihre Analyse relevant sind.

Performance und Optimierung

Da BigQuery als serverloser, hochskalierbarer Datenbankdienst konzipiert ist, können Abfragen sehr performant auf großen Datenmengen ausgeführt werden. Tableau sendet die Abfragen an BigQuery, welches die Berechnung übernimmt und nur die aggregierten Ergebnisse zurückliefert. Dies verbessert die Performance und minimiert den Datenverkehr. Es empfiehlt sich, in Tableau durch Filtern und Aggregieren die Datenmenge so effizient wie möglich zu beschränken, um die Kosten für BigQuery-Abfragen zu optimieren und die Ladezeiten gering zu halten.

Zusätzliche Hinweise

In manchen Fällen kann es notwendig sein, in der Google Cloud Console spezifische API-Zugriffsrechte und Verbindungsarten einzurichten oder zu überprüfen, ob die BigQuery API aktiviert ist. Darüber hinaus sollte die Netzwerkkonfiguration so beschaffen sein, dass Tableau eine Verbindung zu BigQuery herstellen kann, insbesondere wenn Sie in einem Unternehmensnetzwerk mit Firewalls oder Proxys arbeiten.

Fazit

Die Integration von Tableau mit Google BigQuery ist dank der nativen Unterstützung und der OAuth-basierten sicheren Anmeldung unkompliziert umsetzbar. Nach der Verbindung stehen umfangreiche Möglichkeiten zur Analyse großer Cloud-Datensätze in Tableau zur Verfügung. Durch das richtige Setup und das Verständnis der zugrundeliegenden Technologien kann diese Verbindung effizient genutzt werden, um datengetriebene Entscheidungen zu treffen.

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