Wie speichert Shazam die erkannten Titel und wie kann man darauf zugreifen?
- Speicherung der erkannten Titel in Shazam
- Zugriff auf die gespeicherten erkannten Titel
- Zusammenfassung
Speicherung der erkannten Titel in Shazam
Shazam ist eine beliebte Musik-Erkennungs-App, die ein akustisches Fingerabdruckverfahren nutzt, um Musikstücke schnell und zuverlässig zu identifizieren. Die erkannten Titel werden dabei nicht nur temporär angezeigt, sondern auch innerhalb der App für den Nutzer gespeichert. Diese Speicherung erfolgt lokal auf dem Gerät des Nutzers, wodurch eine persönliche Historie aller erkannten Songs entsteht.
Typischerweise verwaltet die Shazam-App diese Daten in einer lokalen Datenbank oder in einem persistenten Speicherformat, das vom Betriebssystem bereitgestellt wird. Auf iOS-Geräten beispielsweise kann Shazam Core Data oder SQLite-Datenbanken verwenden, um die Einträge zu speichern. Auf Android-Geräten kommt meist eine SQLite-Datenbank oder ein anderer persistenter Speichermechanismus zum Einsatz. Die gespeicherten Informationen umfassen den Songtitel, den Interpreten, das Album, das Erkennungsdatum und oft auch Metadaten wie Albumcover oder Links zu Musikplattformen.
Darüber hinaus synchronisiert Shazam die erkannten Titel häufig mit einem Nutzerkonto, falls man bei Shazam angemeldet ist. Dadurch wird eine cloudbasierte Sicherung der Historie ermöglicht und der Zugriff auf die erkannten Songs kann auf verschiedenen Geräten erfolgen. Diese Synchronisation nutzt üblicherweise REST-APIs, über die die App mit Shazams Servern kommuniziert. Die Datenbankstruktur und APIs sind proprietär und nicht öffentlich dokumentiert.
Zugriff auf die gespeicherten erkannten Titel
Innerhalb der Shazam-App ist der Zugriff auf die gespeicherten erkannten Titel sehr einfach gestaltet. Nach dem Start der App findet der Nutzer typischerweise eine Sektion namens Meine Shazams oder Historie, in der alle erkannten Titel chronologisch aufgelistet sind. Dort lassen sich Details zu den Songs einsehen, sie können abgespielt, mit anderen Diensten geteilt oder in Playlists exportiert werden.
Für externe Zugriffe auf die gespeicherten Daten gibt es keine offizielle öffentliche API von Shazam, die es Drittentwicklern ermöglicht, direkt auf die Erkennungs-Historie eines Nutzers zuzugreifen. Allerdings können einige Nutzer über Drittanbieter-Integrationen oder bestimmte Bots und Skripte versuchen, die Historie auszulesen, sofern sie Zugriff auf die lokale Datenbankdatei haben. Dies erfordert jedoch technisches Know-how, ist nicht offiziell unterstützt und kann gegen Nutzungsbedingungen verstoßen.
Bei angemeldeten Nutzern wird die Shazam-Historie in der Cloud mit dem Benutzerkonto synchronisiert, was den Zugriff auf die Historie von mehreren Geräten ermöglicht, etwa auch über die Webversion oder verbundene Musikdienste wie Apple Music oder Spotify. Über die offizielle Shazam-Webseite oder entsprechende Plattformen kann der Nutzer somit seine erkannten Titel einsehen und verwalten.
Zusammenfassung
Shazam speichert erkannte Titel zunächst lokal auf dem Gerät in einer Datenbank oder persistenten Speicherlösung. Bei angemeldeten Benutzern erfolgt zusätzlich eine Synchronisation mit der Cloud, die eine geräteübergreifende Nutzung ermöglicht. Der Zugriff auf die erkannten Songs erfolgt hauptsächlich über die Shazam-App selbst oder verbundenen Diensten. Eine öffentliche API für den direkten Zugriff auf die gespeicherten Daten existiert derzeit nicht.
