Wie speichere ich mein OpenShot-Projekt in einem anderen Format oder für eine andere Plattform?

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  1. Das Projekt speichern versus exportieren
  2. Projekt für ein anderes Format oder eine andere Plattform exportieren
  3. Individuelle Anpassungen im Exportprozess
  4. Abschließender Export und Kontrolle

OpenShot ist eine vielseitige Open-Source-Videoschnittsoftware, die es ermöglicht, Projekte in verschiedenen Formaten zu exportieren, sodass sie auf unterschiedlichen Plattformen und Geräten genutzt werden können. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass das eigentliche OpenShot-Projekt eine Projektdatei im .osp-Format ist, welche die gesamte Schnittarbeit und Referenzen zu Ihren Mediendateien enthält, jedoch nicht das fertige Video. Um das bearbeitete Video in einem anderen Format oder für eine andere Plattform bereitzustellen, müssen Sie das Projekt exportieren oder rendern.

Das Projekt speichern versus exportieren

Das Speichern eines OpenShot-Projekts erfolgt normalerweise über die Funktion "Projekt speichern" oder "Speichern unter", wodurch eine .osp-Datei entsteht. Diese Projektdatei eignet sich für die weitere Bearbeitung und enthält keine Video-Datei, die auf anderen Geräten abgespielt werden kann. Möchten Sie hingegen Ihr Video in einem gängigen Format, beispielsweise MP4, AVI, MOV oder in einem speziellen Format für Plattformen wie YouTube, Instagram oder mobile Geräte speichern, müssen Sie das Projekt exportieren. Das Exportieren wandelt Ihre Bearbeitung in eine Videodatei um.

Projekt für ein anderes Format oder eine andere Plattform exportieren

Um Ihr Projekt in einem anderen Format zu speichern, öffnen Sie zunächst Ihr bearbeitetes Projekt in OpenShot. Klicken Sie dann auf den Menüpunkt "Datei" und wählen Sie dort "Video exportieren" oder den entsprechenden Button für den Export. Es öffnet sich ein Dialogfenster, das verschiedene Optionen bietet. Sie können hier das gewünschte Ausgabeformat auswählen, zum Beispiel MP4 (H.264), AVI oder WebM, abhängig davon, welches Format für Ihr Zielgerät oder die Plattform geeignet ist.

Zusätzlich können Sie im Exportfenster den passenden Voreinstellungsmodus wählen. OpenShot bietet oft Profile, die speziell für Plattformen wie YouTube, Vimeo oder Mobilgeräte vorkonfiguriert sind. Dort sind Auflösung, Bildrate und Bitrate so abgestimmt, dass das Video optimal auf der jeweiligen Plattform dargestellt wird. Das macht es einfach, ein Video für unterschiedliche Zwecke zu erzeugen, ohne jedes Detail manuell anpassen zu müssen.

Individuelle Anpassungen im Exportprozess

Wenn Sie detailliertere Kontrolle benötigen, können Sie im Exportdialog auch die Auflösung, die Bildrate (Frames per Second), den Video-Codec, die Bitrate sowie andere Parameter individuell festlegen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie spezielle Anforderungen an die Qualität oder Dateigröße haben oder ein Format benötigen, das nicht in den Voreinstellungen enthalten ist. Nach dem Festlegen der gewünschten Einstellungen geben Sie noch einen Speicherort und Dateinamen für die Ausgabedatei an.

Abschließender Export und Kontrolle

Nachdem alle Einstellungen getroffen sind, starten Sie den Exportvorgang. OpenShot rendert nun Ihr Video und speichert es in dem von Ihnen gewählten Format ab. Abhängig von der Länge und Komplexität des Projekts sowie der Leistungsfähigkeit Ihres Computers kann dieser Prozess einige Zeit dauern. Nach Abschluss des Exports können Sie die Videodatei mit einem passenden Player abspielen oder auf die gewünschte Plattform hochladen beziehungsweise auf ein anderes Gerät übertragen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das reine Speichern eines OpenShot-Projekts lediglich zur Weiterarbeit dient, während das Exportieren den entscheidenden Schritt darstellt, um Ihr Video in verschiedenen Formaten und für diverse Plattformen bereitzustellen.

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