Wie können die Einstellungen beim Export mit TortoiseSVN konfiguriert werden?

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  1. Einleitung zu TortoiseSVN und dem Export
  2. Grundlegende Export-Einstellungen in TortoiseSVN
  3. Wichtigste Optionen beim Export
  4. Praktische Anwendung und Tipps
  5. Fazit

Einleitung zu TortoiseSVN und dem Export

TortoiseSVN ist ein weit verbreitetes Subversion-Client-Tool für Windows, das eine einfache Benutzeroberfläche zum Verwalten von Versionskontrolle bietet. Eine der häufig verwendeten Funktionen von TortoiseSVN ist der Export, mit dem man den aktuellen Stand einer Arbeitskopie oder eines Repositories ohne Subversion-Verzeichnisse kopieren kann. Dabei ist es wichtig zu wissen, wie die verschiedenen Einstellungen beim Export angepasst und verwendet werden können, um den Exportvorgang optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Grundlegende Export-Einstellungen in TortoiseSVN

Beim Export in TortoiseSVN werden verschiedene Optionen angeboten, um zu steuern, was genau exportiert wird und wie die Daten behandelt werden. Standardmäßig exportiert TortoiseSVN eine saubere Kopie des Projekts ohne .svn-Verzeichnisse, was praktisch ist, wenn man die Dateien nur für die Verteilung oder Weiterbearbeitung ohne Versionskontrollinformationen benötigt. In den Exporteinstellungen kann man definieren, ob man von einer eigenen Arbeitskopie oder direkt aus einem Repository exportieren möchte. Letzteres ermöglicht es, eine bestimmte Revision auszuwählen, was nützlich ist, wenn man einen historischen Stand benötigt.

Wichtigste Optionen beim Export

Zu den wichtigsten Einstellungen gehört die Auswahl der Revision. Man kann entweder die aktuelle Arbeitskopie, die neueste Revision oder eine bestimmte Revision per Angabe der Revisionsnummer auswählen. Des Weiteren kann eingestellt werden, ob versteckte Dateien und Ordner oder bestimmte Muster (z. B. temporäre Dateien) beim Export einbezogen werden sollen. Eine weitere Option betrifft die Behandlung von externen Definitionen: Falls das Projekt externe Verzeichnisse als Submodule verwendet, lässt sich bestimmen, ob diese ebenfalls exportiert werden sollen.

Praktische Anwendung und Tipps

Vor dem Export empfiehlt es sich, die gewünschten Einstellungen genau zu prüfen, besonders die Revision und den Zielordner. Beim Export direkt aus dem Repository sollte man auf Zugriffsrechte achten, da ein Export mit nicht ausreichenden Rechten fehlschlagen kann. Falls man ein sicheres Backup erstellen möchte, ist der Export eine gute Methode, da keine SVN-spezifischen Metadaten mitkopiert werden und somit keine Gefahr besteht, das Versionskontrollsystem zu beeinflussen. Zudem kann man über das Kontextmenü in Windows per Rechtsklick auf ein SVN-Verzeichnis schnell auf die Exporteinstellungen zugreifen.

Fazit

Die Export-Einstellungen in TortoiseSVN sind flexibel und bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Exportvorgang an die eigenen Anforderungen anzupassen. Durch das gezielte Einstellen der Revision, Einbeziehen oder Ausklammern bestimmter Dateien und die Option zur Handhabung externer Verzeichnisse, lässt sich ein Export durchführen, der genau die gewünschten Dateien in einem sauberen Zustand bereitstellt. Ein Verständnis der Export-Einstellungen hilft dabei, TortoiseSVN effizienter zu nutzen und den Exportprozess zielgerichteter zu gestalten.

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