Wie kann man in Affinity Publisher eine Schriftart übertragen?
- Warum ist das Übertragen von Schriftarten in Affinity Publisher wichtig?
- Wie kann man herausfinden, welche Schriftarten im Dokument verwendet wurden?
- Wie überträgt man die Schriftarten technisch?
- Gibt es Alternativen, um Probleme mit fehlenden Schriftarten zu vermeiden?
- Fazit
Wenn Sie mit Affinity Publisher arbeiten und ein Dokument an einen anderen Computer oder an eine andere Person weitergeben möchten, stellt sich häufig die Frage, wie man die verwendeten Schriftarten richtig überträgt. Denn ohne die passenden Schriftarten kann das Layout erheblich leiden, und der Empfänger sieht womöglich nicht das gewünschte Design. Im Folgenden erkläre ich ausführlich, wie man Schriftarten in Affinity Publisher überträgt und welche Aspekte dabei zu beachten sind.
Warum ist das Übertragen von Schriftarten in Affinity Publisher wichtig?
Affinity Publisher verwendet auf dem jeweiligen Computer installierte Schriftarten, um Texte darzustellen. Im Unterschied zu einigen Programmen, die Schriften im Dokument selbst einbetten, bleibt Affinity Publisher bei der üblichen Vorgehensweise darauf angewiesen, dass die Zielmaschine dieselben Schriften installiert hat. Fehlt die Schriftart, wird oft eine Standardschrift als Ersatz genommen, was das Erscheinungsbild erheblich verändert. Daher ist es für einen konsistenten Look notwendig, die verwendeten Schriftarten gemeinsam mit dem Dokument weiterzugeben.
Wie kann man herausfinden, welche Schriftarten im Dokument verwendet wurden?
Bevor Sie Schriftarten übertragen, ist es sinnvoll zu wissen, welche genau eingesetzt wurden. In Affinity Publisher finden Sie dazu im Menü die Funktion Hilfsmittel oder Schriftverwaltungs-Features (je nach Version und Sprache). Dort wird angezeigt, welche Schriftarten aktuell genutzt werden. Alternativ können Sie auch das Panel Textstile oder Text öffnen, um die eingesetzten Fonts zu ermitteln. So stellen Sie sicher, dass Sie keine wichtige Schriftart vergessen.
Wie überträgt man die Schriftarten technisch?
Da Affinity Publisher die Schriftarten nicht direkt ins Dokument einbettet, müssen die Fonts separat übertragen und auf dem Zielrechner installiert werden. Die Schriftdateien liegen oft als .ttf oder .otf vor und befinden sich im Schriftarten-Ordner Ihres Betriebssystems. Sie können diese Dateien einfach kopieren und an den Empfänger schicken. Wichtig ist dabei, dass die Lizenz der Schriftart das Weitergeben erlaubt. Nach Übertragen der Dateien muss die Schriftart auf dem Zielrechner installiert werden, damit Affinity Publisher sie korrekt erkennen kann.
Gibt es Alternativen, um Probleme mit fehlenden Schriftarten zu vermeiden?
Falls Sie nicht sicher sind, ob der Empfänger die Schriftarten installieren kann oder darf, gibt es eine praktische Alternative: Exportieren Sie das Affinity Publisher Dokument als PDF mit eingebetteten Schriftarten. PDFs können die Schriftarten im Dokument einschließen und sorgen dafür, dass der Empfänger das Layout exakt so sieht, wie Sie es gestaltet haben. Diese Methode ist besonders hilfreich, wenn das Dokument nur angesehen oder gedruckt werden soll, ohne es weiter zu bearbeiten.
Fazit
Das Übertragen von Schriftarten in Affinity Publisher ist keine automatische Funktion des Programms, sondern erfordert das manuelle Kopieren und Installieren der Schriftdateien auf dem Zielrechner. Um eine fehlerfreie Darstellung zu gewährleisten, sollte man vor dem Weitergeben ermitteln, welche Schriften im Dokument verwendet wurden, die entsprechenden Installationsdateien übermitteln und auf dem Zielsystem installieren. Wenn dies nicht möglich ist, ist das Exportieren als PDF mit eingebetteten Schriften eine sichere Alternative für den korrekten Layoutversand.
