Wie kann man in 360Learning Inhalte als SCORM-Datei exportieren?
- Was ist SCORM und warum ist der Export wichtig?
- Wie funktioniert der Export von SCORM-Inhalten in 360Learning?
- Worauf sollte man beim SCORM-Export aus 360Learning achten?
- Fazit
360Learning ist eine leistungsstarke Lernplattform, die Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei unterstützt, Schulungen und Lerninhalte effizient zu erstellen und zu verwalten. Ein häufiges Anliegen beim Einsatz von 360Learning ist der Export von Kursinhalten im SCORM-Format, um die Inhalte in anderen Learning Management Systemen (LMS) verwenden zu können. In diesem Artikel erklären wir, wie der Export von SCORM-Dateien in 360Learning funktioniert und welche Voraussetzungen dabei zu beachten sind.
Was ist SCORM und warum ist der Export wichtig?
SCORM, das für Sharable Content Object Reference Model steht, ist ein weitverbreiteter Standard zur Verpackung von E-Learning-Inhalten, die in verschiedenen Learning Management Systemen genutzt werden können. Der Export eines Kurses oder von Lernmaterialien in das SCORM-Format ermöglicht somit die Wiederverwendung der Inhalte außerhalb von 360Learning. Unternehmen, die eine Vielzahl von Plattformen einsetzen oder Kursmaterial extern bereitstellen möchten, profitieren vom SCORM-Export, da er eine standardisierte und kompatible Verteilungsform bietet.
Wie funktioniert der Export von SCORM-Inhalten in 360Learning?
Grundsätzlich bietet 360Learning in seiner Plattform eine Funktion zur Erstellung und Verwaltung von Kursen, die interaktive Inhalte, Videos, Übungen und Tests enthalten können. Allerdings unterscheidet sich 360Learning von klassischen Autorentools dadurch, dass der Fokus auf kollaborativ erstellten, modularen Lernpfaden liegt, die primär innerhalb der Plattform genutzt werden sollen. Daher ist die direkte Möglichkeit, SCORM-Pakete zu exportieren, in 360Learning eingeschränkt oder nicht standardmäßig verfügbar.
Falls ein SCORM-Export erforderlich ist, sollte geprüft werden, ob der Kurs in einem kompatiblen Format erstellt wurde oder ob bestimmte externe Tools für die Inhaltserstellung genutzt wurden, die SCORM-Exporte ermöglichen. Alternativ können manche Inhalte als Video oder PDF exportiert und anschließend außerhalb der Plattform in SCORM-kompatible Autorentools importiert werden. In einigen Fällen bietet 360Learning individuelle Lösungen oder API-Schnittstellen für Unternehmen an, die eine Integration oder den Export von Inhalten in SCORM benötigen.
Worauf sollte man beim SCORM-Export aus 360Learning achten?
Es ist wichtig zu beachten, dass der SCORM-Standard mehrere Versionen umfasst, wie SCORM 1.2 oder SCORM 2004, und nicht alle LMS unterstützen automatisch alle Versionen. Bei einem Export ist daher darauf zu achten, welche SCORM-Version das Zielsystem unterstützt. Außerdem kann es sein, dass durch den Export einige interaktive Elemente oder kollaborative Funktionen von 360Learning nicht vollständig übernommen werden können, da SCORM in erster Linie Inhalte und User-Interaktionen in einem festgelegten Rahmen definiert.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, vor dem Export alle Kursdaten und Testergebnisse auf 360Learning zu sichern, um Datenverluste zu vermeiden. Auch sollte der Exportprozess durch Tests in einer Zielumgebung begleitet werden, um sicherzustellen, dass der Kurs dort wie gewünscht abläuft.
Fazit
Der Export von 360Learning-Inhalten als SCORM-Datei ist kein standardmäßiger Bestandteil der Plattform, da 360Learning vor allem auf native Kursnutzung und kollaborative Lernprozesse setzt. Wer dennoch die Inhalte in SCORM-kompatiblen LMS weiterverwenden möchte, muss alternative Wege nutzen, wie den Einsatz externer Autorentools oder individuelle Integrationen prüfen. Unternehmen sollten vorab klären, ob ein SCORM-Export tatsächlich notwendig ist oder ob die Nutzung der Kurse innerhalb von 360Learning ausreicht. Bei Bedarf ist es empfehlenswert, den Support von 360Learning zu kontaktieren, um maßgeschneiderte Lösungen zu finden.
