Wie kann man im Azure Data Studio Profiler Ergebnisse speichern?
- Was ist der Azure Data Studio Profiler?
- Ergebnisse im Profiler sehen und verstehen
- So speichern Sie die Profilergebnisse
- Tipps zum Umgang mit gespeicherten Profilergebnissen
- Fazit
Der Azure Data Studio Profiler ist ein wichtiges Werkzeug, um SQL-Abfragen und andere Serveraktivitäten in Echtzeit zu überwachen. Eine häufige Anforderung besteht darin, die Profilergebnisse zu speichern, um sie später analysieren oder mit Kollegen teilen zu können. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man im Azure Data Studio Profiler die Ergebnisse speichern kann.
Was ist der Azure Data Studio Profiler?
Der Profiler in Azure Data Studio ist ein Feature, das ähnlich wie SQL Server Profiler funktioniert, jedoch direkt in Azure Data Studio integriert ist. Er ermöglicht das Erfassen von Ereignissen auf einem SQL Server, um Performance-Probleme, Abfragen oder andere Aktivitäten nachzuvollziehen.
Ergebnisse im Profiler sehen und verstehen
Während einer Profiler-Sitzung werden verschiedene Events, wie SQL-Abfragen, Dauer, CPU-Auslastung und andere Parameter erfasst und in einer Tabelle angezeigt. Diese Darstellung hilft dabei, Muster zu erkennen und die Performance zu bewerten. Um diese Daten nachhaltig zu nutzen, ist es sinnvoll, die Ergebnisse zu speichern.
So speichern Sie die Profilergebnisse
Nachdem eine Profiler-Sitzung gestartet und Daten erfasst wurden, können die Ergebnisse wie folgt gespeichert werden:
Im Profiler-Fenster gibt es eine Export- oder Speichern-Funktion, meist zugänglich über ein Kontextmenü oder eine Schaltfläche in der Symbolleiste. Dort können Sie wählen, die aktuellen Event-Daten zu speichern. Der Standard-Export erfolgt üblicherweise im CSV-Format, was eine einfache Weiterverarbeitung in Programmen wie Excel ermöglicht.
Falls direkt kein Speichern-Button sichtbar ist, kann man die Event-Tabelle durch Markieren und Kopieren in die Zwischenablage übertragen und anschließend in eine Textdatei oder Excel einfügen. Einige Versionen von Azure Data Studio bieten darüber hinaus Möglichkeiten, die Profiler-Sitzung als Trace-Datei (.xel) zu speichern, welche später erneut geöffnet und ausgewertet werden kann.
Tipps zum Umgang mit gespeicherten Profilergebnissen
Die Exportdateien enthalten typischerweise umfangreiche Informationen, deswegen empfiehlt es sich, die Daten nach der Speicherung in Excel oder ähnlichen Tools weiter zu filtern und zu analysieren. So können Sie gezielte Abfragen oder Engpässe identifizieren. Die Verwendung des CSV-Formats erleichtert auch die Integration der Daten in Berichts- oder Automatisierungstools.
Fazit
Im Azure Data Studio Profiler lassen sich die erfassten Ergebnisse relativ unkompliziert speichern. Hauptsächlich stehen eine Exportfunktion für CSV-Dateien oder das Speichern als Trace-Datei (.xel) zur Verfügung. Alternativ kann auch die Zwischenablage genutzt werden. So können Sie die Daten dauerhaft sichern und später umfassend auswerten.
