Wie kann man Docker über das Terminal starten?

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  1. Einführung in Docker und das Terminal
  2. Docker-Dienst auf dem System starten
  3. Docker-Container über das Terminal starten
  4. Prüfen, ob Docker läuft und Container verwalten
  5. Fazit

Einführung in Docker und das Terminal

Docker ist eine weit verbreitete Container-Virtualisierungsplattform, die es ermöglicht, Anwendungen in isolierten Umgebungen auszuführen. Das Terminal ist dabei ein mächtiges Werkzeug, um Docker-Container zu erstellen, zu starten und zu verwalten. Durch das Arbeiten im Terminal können Nutzer schnell und effizient mit Docker interagieren, ohne eine grafische Oberfläche zu benötigen.

Docker-Dienst auf dem System starten

Um Docker über das Terminal zu starten, muss zunächst sichergestellt werden, dass der Docker-Dienst auf dem Betriebssystem läuft. Unter Linux-Systemen wird dies meist über den System-Manager `systemd` gesteuert. Mit dem Befehl sudo systemctl start docker wird der Docker-Dienst gestartet. Für andere Betriebssysteme wie Windows oder macOS läuft Docker in der Regel als Hintergrunddienst, der beim Systemstart automatisch gestartet wird. Sollte Docker nicht laufen, kann man meist über die Docker Desktop Anwendung oder entsprechende Kommandozeilen-Tools den Dienst starten.

Docker-Container über das Terminal starten

Sobald der Docker-Dienst aktiv ist, kann man einzelne Container über das Terminal starten. Der grundlegende Befehl hierfür ist docker run. Mit diesem Befehl wird ein neuer Container basierend auf einem Image erzeugt und gleichzeitig gestartet. Beispielsweise startet docker run hello-world einen einfachen Testcontainer, der die Installation von Docker überprüft und eine Begrüßungsnachricht ausgibt.

Möchte man einen Container im Hintergrund starten, fügt man die Option -d hinzu. Ein Beispiel wäre docker run -d nginx, wobei ein Nginx-Webserver-Container im detached Modus gestartet wird. Damit bleiben Sie weiterhin im Terminal eingeloggt, während der Container im Hintergrund läuft. Weitere Optionen wie Port-Mapping oder Volume-Links können ergänzt werden, um den Container individuell zu konfigurieren.

Prüfen, ob Docker läuft und Container verwalten

Nach dem Start eines Containers möchte man häufig überprüfen, ob dieser wirklich aktiv ist. Der Befehl docker ps listet alle laufenden Container auf, zusammen mit wichtigen Informationen wie Container-ID, Name und Status. Um alle Container, auch gestoppte, zu sehen, verwendet man docker ps -a. Mit diesen Befehlen lässt sich leicht überwachen, welche Container aktiv sind.

Außerdem erlauben Befehle wie docker stop oder docker restart , Container zu stoppen oder neu zu starten. Dies alles geschieht bequem über das Terminal, ohne dass eine grafische Benutzeroberfläche erforderlich ist.

Fazit

Docker über das Terminal zu starten bedeutet sowohl den Docker-Dienst als auch einzelne Container mit Kommandozeilenbefehlen zu starten und zu verwalten. Dies ist besonders für Entwickler und Administratoren sinnvoll, da es eine schnelle und flexible Kontrolle der Containerumgebungen ermöglicht. Durch die Kombination von Docker-Dienststeuerung und dem `docker run` Befehl können Container effizient gestartet, überwacht und konfiguriert werden – alles allein über das Terminal.

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