Wie kann man Angry IP Scanner auf OpenSUSE installieren und verwenden?

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  1. Einführung in Angry IP Scanner
  2. Angry IP Scanner auf OpenSUSE installieren
  3. Alternative Installationsmöglichkeiten
  4. Verwendung von Angry IP Scanner unter OpenSUSE
  5. Fazit

Einführung in Angry IP Scanner

Angry IP Scanner ist ein beliebtes, plattformübergreifendes Netzwerk-Scanner-Tool, das Netzwerke nach aktiven IP-Adressen und offenen Ports durchsucht. Es ist besonders nützlich für Netzwerkadministratoren und IT-Profis, die schnell und effizient Informationen über Geräte im Netzwerk sammeln möchten. Die Anwendung bietet eine einfache Benutzeroberfläche und unterstützt verschiedene Betriebssysteme, darunter Windows, macOS und Linux.

Angry IP Scanner auf OpenSUSE installieren

OpenSUSE ist eine der führenden Linux-Distributionen, die Stabilität und Flexibilität bietet. Die Installation von Angry IP Scanner auf OpenSUSE erfordert einige spezifische Schritte, da es nicht direkt über die standardmäßigen OpenSUSE-Repositorien verfügbar ist. Der einfachste Weg ist, die offizielle Website von Angry IP Scanner zu besuchen und dort das entsprechende RPM-Paket für Linux herunterzuladen.

Nach dem Herunterladen öffnet man ein Terminal und navigiert in das Verzeichnis, in dem sich die heruntergeladene Datei befindet. Mit dem Befehl sudo zypper install ./dateiname.rpm kann das Paket dann installiert werden. Dabei sorgt das Paketmanagement-Tool zypper für die Integration des Programms ins System. Sollte es bei der Installation Abhängigkeitsprobleme geben, muss man diese gegebenenfalls manuell lösen, indem man fehlende Bibliotheken oder Pakete nachinstalliert.

Alternative Installationsmöglichkeiten

Falls das RPM-Paket nicht funktioniert oder nicht verfügbar ist, kann man Angry IP Scanner auch als Java-basierte Anwendung ausführen, da es in Java programmiert wurde. Dazu benötigt man jedoch eine Java-Laufzeitumgebung (JRE) auf dem System. Mit dem Befehl java -jar angryipscanner.jar lässt sich das Programm starten, nachdem man das entsprechende JAR-File von der Website heruntergeladen hat.

Durch diesen Ansatz wird man unabhängig vom Paketmanagement des Systems, benötigt jedoch eine aktuelle Java-Version und muss manuell für einen einfachen Start sorgen, zum Beispiel durch Erstellen eines Desktop-Eintrags oder Skripts.

Verwendung von Angry IP Scanner unter OpenSUSE

Nach der Installation oder dem Start des Programms sieht man eine übersichtliche Oberfläche, in der man den IP-Adressbereich eingeben kann, den man scannen möchte. Typischerweise gibt man hier zum Beispiel ein Subnetz wie 192.168.0.1 bis 192.168.0.254 ein.

Durch Klicken auf Start beginnt die Anwendung damit, die IP-Adressen auf Erreichbarkeit zu prüfen und offene Ports zu erkennen. Die Ergebnisse werden in einer tabellarischen Ansicht dargestellt und zeigen neben der IP-Adresse auch Hostnamen, Antwortzeiten und eventuell gefundene Dienstenamen an.

Das Tool eignet sich hervorragend, um schnell herauszufinden, welche Geräte im eigenen Netzwerk online sind, potenzielle Sicherheitslücken zu entdecken oder einfach die Netzwerkinfrastruktur zu überwachen.

Fazit

Angry IP Scanner bietet auch auf OpenSUSE eine mächtige und benutzerfreundliche Möglichkeit, Netzwerke zu scannen. Während die Installation über das RPM-Paket am bequemsten ist, ermöglicht die Java-Version maximale Flexibilität. Mit dem Tool können Nutzer sämtliche IP-Adressen innerhalb eines bestimmten Bereichs untersuchen und erhalten umfassende Informationen über erreichbare Geräte und deren geöffneten Ports. Für Netzwerkadministratoren unter OpenSUSE ist Angry IP Scanner somit eine wertvolle Ergänzung im Werkzeugkasten.

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