Wie kann man Adobe Reader unter Linux herunterladen und installieren?

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  1. Einführung in Adobe Reader und seine Verfügbarkeit für Linux
  2. Möglichkeiten, Adobe Reader unter Linux zu verwenden
  3. Alternative PDF-Reader für Linux
  4. Download und Installation von Adobe Reader unter Linux
  5. Fazit

Einführung in Adobe Reader und seine Verfügbarkeit für Linux

Adobe Reader ist eine der bekanntesten Anwendungen zum Anzeigen, Drucken und Kommentieren von PDF-Dokumenten. Während Adobe Reader für Windows und Mac weit verbreitet ist, gestaltet sich die Verfügbarkeit für Linux-Betriebssysteme etwas komplizierter. Adobe hat die Unterstützung für Adobe Reader auf Linux offiziell eingestellt, was bedeutet, dass keine aktuellen Updates oder Versionen für Linux angeboten werden.

Möglichkeiten, Adobe Reader unter Linux zu verwenden

Trotz der fehlenden direkten Unterstützung kann Adobe Reader unter Linux auf mehreren Wegen genutzt werden. Zum einen existieren ältere Versionen von Adobe Reader, die noch für Linux veröffentlicht wurden, beispielsweise Adobe Reader 9.5.5. Diese Versionen sind allerdings veraltet und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Alternativ kann man versuchen, die Windows-Version von Adobe Reader mit Hilfe eines Kompatibilitätstools wie Wine unter Linux auszuführen. Dies kann allerdings zu Einschränkungen bei der Funktionalität und Stabilität führen.

Alternative PDF-Reader für Linux

Da Adobe Reader nicht mehr direkt für Linux verfügbar ist und ältere Versionen nicht mehr sicher sind, greifen die meisten Linux-Nutzer auf alternative PDF-Anwendungen zurück. Programme wie Evince, Okular oder Foxit Reader bieten umfangreiche Funktionen für das Lesen und Bearbeiten von PDF-Dateien. Diese Anwendungen sind oft auf den meisten Linux-Distributionen vorinstalliert oder über die Paketverwaltung einfach zu installieren.

Download und Installation von Adobe Reader unter Linux

Möchte man dennoch die letzte verfügbare Version von Adobe Reader für Linux herunterladen, findet man diese meist nur noch auf Archivseiten oder über Drittanbieter-Webseiten. Adobe hat die eigene Downloadseite inzwischen eingestellt, weshalb Vorsicht geboten ist, um keine unsicheren Quellen zu nutzen. Nach dem Herunterladen der Installationsdatei im RPM-Format für beispielsweise Fedora oder CentOS kann man diese mittels des Paketmanagers installieren. Für Ubuntu oder Debian-basierte Systeme muss die Datei eventuell konvertiert oder mit Alien umgewandelt werden, da dort DEB-Pakete genutzt werden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Adobe Reader auf Linux nicht mehr offiziell unterstützt wird und der direkte Download schwierig ist. Für viele Anwender sind die verfügbaren Alternativen oft ausreichend und sogar besser geeignet, da sie regelmäßig gepflegt werden. Wer unbedingt Adobe Reader unter Linux nutzen möchte, sollte sich der Einschränkungen bewusst sein und die Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen beziehen.

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