Wie kann man Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu installieren und nutzen?

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  1. Einführung in Adobe Acrobat Reader und Ubuntu
  2. Verfügbarkeit von Adobe Acrobat Reader für Ubuntu
  3. Installation von Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu
  4. Alternative PDF-Viewer für Ubuntu
  5. Fazit

Einführung in Adobe Acrobat Reader und Ubuntu

Adobe Acrobat Reader ist eine weit verbreitete Software zum Anzeigen, Drucken und Kommentieren von PDF-Dokumenten. Während Adobe Acrobat Reader für Windows und macOS direkt von Adobe angeboten wird, ist die Unterstützung für Linux, insbesondere für Ubuntu, eingeschränkt. Ubuntu ist eine der beliebtesten Linux-Distributionen und wird häufig in Unternehmen und privaten Haushalten für verschiedenste Aufgaben genutzt. Da PDF-Dateien unter Linux ebenfalls sehr häufig verwendet werden, stellt sich oft die Frage, wie Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu installiert und genutzt werden kann.

Verfügbarkeit von Adobe Acrobat Reader für Ubuntu

Offiziell stellt Adobe keine native Version von Acrobat Reader für Ubuntu oder andere Linux-Distributionen mehr zur Verfügung. Früher gab es eine 32-Bit-Version, die über das Paket adobe-reader-enu über die Canonical-Partner-Repository installiert werden konnte. Diese Version wird jedoch seit mehreren Jahren nicht mehr gepflegt und ist mit aktuellen Ubuntu-Versionen nicht ohne weiteres kompatibel. Das bedeutet, dass Nutzer auf Ubuntu oft alternative PDF-Viewer einsetzen oder versuchen, die Windows-Version mit Hilfe von Wine oder virtuellen Maschinen auszuführen.

Installation von Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu

Trotz der eingeschränkten Unterstützung gibt es einige Möglichkeiten, Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu zu installieren. Eine Option ist die Nutzung alter Paketquellen, die das alte adobe-reader-enu-Paket bereitstellen. Diese Methode ist jedoch problematisch, da es zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann und die Software veraltet ist.

Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von Wine, einer Kompatibilitätsschicht, mit der Windows-Anwendungen unter Linux ausgeführt werden können. Mit Wine kann die Windows-Version von Adobe Acrobat Reader installiert und gestartet werden. Dies erfordert allerdings einige technische Kenntnisse und ist nicht immer stabil.

Zusätzlich existieren proprietäre Snap-Pakete oder Flatpaks, die alternative PDF-Reader anbieten, auch wenn diese nicht von Adobe stammen. Diese Programme sind oft leichter zu installieren und zu aktualisieren.

Alternative PDF-Viewer für Ubuntu

Da die native Unterstützung von Adobe Acrobat Reader unter Ubuntu eingeschränkt ist, setzen viele Anwender auf alternative PDF-Viewer, die unter Linux gut funktionieren und viele Funktionen von Acrobat Reader abdecken. Beliebte Alternativen sind Programme wie Okular, Evince oder Foxit Reader. Okular und Evince sind bereits standardmäßig in den meisten Ubuntu-Installationen enthalten und bieten umfangreiche Funktionen zum Betrachten und Annotieren von PDF-Dokumenten.

Fazit

Adobe Acrobat Reader ist unter Ubuntu nicht offiziell verfügbar und wird auch nicht mehr aktiv unterstützt. Die Installation einer alten Linux-Version ist meist unpraktisch, und die Nutzung der Windows-Version über Wine erfordert zusätzlichen Aufwand. Aus diesem Grund greifen viele Nutzer auf alternative PDF-Viewer für Ubuntu zurück, die eine gute Funktionalität bieten. Für Nutzer, die spezifisch auf Adobe Acrobat Reader angewiesen sind, kann ein Windows-System oder eine virtuelle Maschine mit Windows eine sinnvolle Alternative sein.

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