Wie kann ich meine Passwörter vom Google Password Manager zu Bitwarden übertragen?

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  1. Einleitung
  2. Exportieren der Passwörter aus dem Google Password Manager
  3. Vorbereitung der Daten für Bitwarden
  4. Importieren in Bitwarden
  5. Abschließende Sicherheitshinweise

Einleitung

Viele Nutzer bevorzugen es, ihre Passwörter in einem dedizierten Passwort-Manager zu speichern, um die Sicherheit und Verwaltung zu verbessern. Google Password Manager ist zwar bequem, insbesondere für Google-Konten und Chrome-Browser-Nutzer, bietet aber nicht denselben Funktionsumfang wie spezialisierte Tools wie Bitwarden. Daher entscheiden sich viele dafür, ihre Passwörter von Google Password Manager zu Bitwarden zu übertragen.

Exportieren der Passwörter aus dem Google Password Manager

Der erste Schritt beim Wechsel von Google Password Manager zu Bitwarden ist das Exportieren der gespeicherten Passwörter. Google bietet die Möglichkeit, Passwörter als CSV-Datei herunterzuladen. Dazu meldet man sich zunächst im Google Password Manager an und navigiert zu den Einstellungen. Dort findet man die Option Passwörter exportieren”. Aufgrund der Sensibilität dieser Daten wird eine Bestätigung der Identität erforderlich (beispielsweise durch Eingabe des Google-Kontos-Passworts).

Nach Bestätigung wird eine CSV-Datei generiert, die die Login-Daten im Klartext enthält. Es ist wichtig, diese Datei sicher aufzubewahren und sie nicht an ungeschützten Orten zu lassen, da sie alle gespeicherten Passwörter offenbart.

Vorbereitung der Daten für Bitwarden

Bitwarden unterstützt den Import von Passwörtern in verschiedenen Formaten, darunter CSV. Die von Google exportierte Datei entspricht nicht direkt dem Importformat von Bitwarden. Daher ist es notwendig, das CSV-Format entsprechend anzupassen. Dazu kann man die Datei in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Excel oder Google Sheets öffnen und die Spalten an das Bitwarden-Importformat angleichen.

Bitwarden erwartet im Import-CSV typischerweise Spalten wie "folder", "favorite", "type", "name", "notes", "fields", "login_uri", "login_username", "login_password" und "login_totp". Die Google-Datei enthält meist URL, Benutzername und Passwort, die entsprechend zugeordnet werden müssen.

Importieren in Bitwarden

Nach Anpassung der CSV-Datei kann man sich bei Bitwarden anmelden und in den Einstellungen den Import-Bereich aufsuchen. Dort wählt man "Google Chrome (csv)" oder das entsprechende Format und lädt die vorbereitete CSV-Datei hoch. Bitwarden importiert daraufhin die Passwörter in den eigenen Tresor.

Es ist ratsam, den Import zunächst mit einigen wenigen Einträgen zu testen, um Fehler auszuschließen. Nach dem erfolgreichen Import sollte man die Passwörter in Bitwarden überprüfen und eventuell noch individuelle Anpassungen vornehmen.

Abschließende Sicherheitshinweise

Während der Übertragung der Passwörter ist äußerste Vorsicht geboten. Die exportierte CSV-Datei sollte nur temporär existieren und nach dem Import sofort sicher gelöscht werden. Zudem empfiehlt es sich, bei der Nutzung von Bitwarden die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, um den Tresor zusätzlich zu schützen.

Abschließend kann der Google Password Manager weiterhin als Backup dienen, allerdings sollte die Hauptverwaltung der Zugangsdaten in einem sicheren und funktionsreicheren Manager wie Bitwarden erfolgen, um von verbesserten Sicherheitsfunktionen und Bedienmöglichkeiten zu profitieren.

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