Wie kann ich in Google Family Link ein zweites Elternteil hinzufügen?

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  1. Einleitung zu Google Family Link und der Elternverwaltung
  2. Grundlegende Funktionsweise der Elternkonten bei Google Family Link
  3. Möglichkeiten, ein zweites Elternteil einzubinden
  4. Zukünftige Entwicklungen und Alternativen
  5. Fazit

Google Family Link ist eine praktische Anwendung von Google, die Eltern ermöglicht, die digitale Nutzung ihrer Kinder zu überwachen und zu steuern. Sie bietet Funktionen wie Bildschirmzeitbegrenzungen, App-Verwaltung und Standortüberwachung. Besonders für Familien mit mehreren Erziehungsberechtigten stellt sich oft die Frage, wie man neben einem Elternteil auch noch ein zweites Elternteil als Manager im Family Link hinzufügen kann, um gemeinsam die Kontrolle und Aufsicht auszuüben.

In Google Family Link wird zur Verwaltung eines Kindeskonto normalerweise ein Eltern-Konto eingerichtet. Dieses Konto ist mit dem Google-Konto des Elternteils verbunden und erlaubt Zugriff auf die Steuerungen und Einstellungen des Kinderkontos. Allerdings unterstützt Google Family Link derzeit kein direktes Hinzufügen mehrerer "Eltern"-Konten, die dieselben vollständigen Verwaltungsmöglichkeiten haben. Das bedeutet, dass per Standard nur ein Elternkonto als Hauptverwalter fungiert.

Möglichkeiten, ein zweites Elternteil einzubinden

Auch wenn Google Family Link nur ein direktes Elternkonto zulässt, gibt es dennoch Wege, wie ein zweiter Elternteil eingebunden werden kann. Eine Möglichkeit ist, das zweite Elternteil durch das Teilen desselben Google-Kontos zu beteiligen, wobei dies aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen oftmals nicht empfohlen wird. Alternativ kann das zweite Elternteil ein eigenständiges Google-Konto mit lesenden Rechten erhalten, zum Beispiel durch das Teilen der Einstellungen oder Überwachungsergebnisse, um gemeinsam zu kommunizieren und Entscheidungen zu treffen.

Zukünftige Entwicklungen und Alternativen

Google arbeitet kontinuierlich daran, seine Dienste und Familienfunktionen zu verbessern. Es könnte sein, dass in Zukunft die Möglichkeit besteht, mehrere Elternteile offiziell und unabhängig hinzuzufügen, allerdings gibt es dazu noch keine offiziellen Ankündigungen. Als Alternativlösung können Eltern beispielsweise externe Familien-Apps oder gemeinsame Kalender und Kommunikationswerkzeuge verwenden, um die Erziehung digital gemeinsam zu koordinieren.

Fazit

Zurzeit erlaubt Google Family Link nicht das direkte Hinzufügen eines zweiten Elternteils als eigenständigen Verwalter im System. Eltern müssen daher alternative Wege finden, um die Betreuung und Überwachung gemeinsam zu gestalten, etwa durch Teilen von Informationen oder Verwendung zusätzlicher Werkzeuge. Es empfiehlt sich, die offiziellen Supportseiten von Google Family Link im Blick zu behalten, da sich die Funktionen mit der Zeit erweitern könnten.

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