Wie kann ich einen Brustgurt mit Google Fit verbinden?

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  1. Was ist ein Brustgurt und wofür wird er verwendet?
  2. Vorbereitung für die Verbindung mit Google Fit
  3. Brustgurt mit Google Fit verbinden
  4. Schritte bei der Nutzung einer Drittanbieter-App
  5. Probleme bei der Verbindung und Tipps
  6. Fazit

Viele Nutzer von Google Fit möchten ihre Trainingsdaten möglichst genau erfassen. Ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung ist hierfür eine beliebte Erweiterung, da er präzisere Werte als eine Handgelenksmessung liefern kann. Wie genau man einen Brustgurt mit Google Fit verbindet und welche Schritte dabei zu beachten sind, wird in diesem Artikel ausführlich erklärt.

Was ist ein Brustgurt und wofür wird er verwendet?

Ein Brustgurt ist ein tragbares Gerät, das um die Brust gelegt wird, um Puls und Herzfrequenz in Echtzeit zu messen. Er überträgt die Daten meist per Bluetooth oder ANT+ an ein kompatibles Endgerät wie ein Smartphone oder eine Smartwatch. Besonders beim Sport ist die Herzfrequenz ein wichtiger Parameter zur Bewertung der Belastung und Trainingsintensität.

Vorbereitung für die Verbindung mit Google Fit

Bevor Sie den Brustgurt mit Google Fit koppeln, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Smartphone Bluetooth aktiviert hat und dass der Brustgurt voll aufgeladen oder mit funktionierenden Batterien ausgestattet ist. Zudem ist es hilfreich, die Google Fit-App auf die neueste Version zu aktualisieren, um alle Features und Kompatibilitäten zu gewährleisten.

Brustgurt mit Google Fit verbinden

Google Fit bietet keine direkte Unterstützung für alle Brustgurte, da die App selbst keine eigene Schnittstelle zum Aktivieren von Bluetooth-Herzfrequenzsensoren bereitstellt. Stattdessen erfolgt die Verbindung meist über Drittanbieter-Apps oder über Smartwatch-Systeme, die Google Fit synchronisieren. Einige Brustgurte koppeln Sie direkt mit Fitness-Apps, die wiederum Daten mit Google Fit teilen. Zum Beispiel können Sie Ihren Brustgurt mit Apps wie "Polar Beat" oder "Wahoo Fitness" verbinden, welche dann eine Synchronisation der Herzfrequenzdaten mit Google Fit ermöglichen.

Alternativ verbinden manche Nutzer ihren Brustgurt mit einer Smartwatch (z.B. einer Wear OS Uhr), die mit Google Fit verknüpft ist. In diesem Fall misst die Uhr die Herzfrequenz vom Brustgurt und synchronisiert die Daten automatisch an Google Fit.

Schritte bei der Nutzung einer Drittanbieter-App

Installieren Sie zunächst eine kompatible Drittanbieter-Fitness-App, die die Verbindung zum Brustgurt unterstützt. Nach dem Initialisieren der Verbindung in dieser App müssen Sie in den Einstellungen der Drittanbieter-App Google Fit als Datenquelle oder -empfänger auswählen. Hierbei erteilen Sie der App die Berechtigung, Ihre Gesundheitsdaten mit Google Fit zu teilen.

Sobald die Datenübertragung steht, sollten Ihre Herzfrequenzwerte, die mithilfe des Brustgurts erfasst wurden, auch innerhalb von Google Fit angezeigt werden. Dabei werden sie meist in den Herzfrequenzdiagrammen und in der Übersicht Ihrer Aktivitäten dargestellt.

Probleme bei der Verbindung und Tipps

Wenn Ihr Brustgurt nicht mit Google Fit verbunden werden kann, überprüfen Sie zunächst die Kompatibilität des Gurts mit der von Ihnen gewählten Drittanbieter-App. Zudem kann es helfen, Bluetooth auf dem Smartphone aus- und wieder einzuschalten oder das Smartphone neu zu starten. Achten Sie auch darauf, dass keine andere App oder kein anderes Gerät den Brustgurt blockiert bzw. bereits verbunden hat. Manchmal müssen Sie die Verbindung in der Drittanbieter-App zunächst trennen und neu aufbauen.

Fazit

Das direkte Verbinden eines Brustgurts mit Google Fit ist nicht immer möglich, da Google Fit nicht alle Brustgurte nativ unterstützt. Durch die Nutzung kompatibler Drittanbieter-Apps oder verknüpfter Smartwatches können jedoch die präzisen Herzfrequenzdaten vom Brustgurt erfasst und in Google Fit integriert werden. Mit etwas Vorbereitung und den richtigen Apps lässt sich so eine sehr genaue Trainingsüberwachung realisieren.

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