Wie kann ich den Bildschirm in Fruit Ninja an verschiedene Displaygrößen anpassen?

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  1. Einführung
  2. Verwendung von Viewport-Maßen und dynamischen Skalierungen
  3. Responsive Canvas-Größe im Code anpassen
  4. Berücksichtigung verschiedener Seitenverhältnisse
  5. Touch-Eingaben und Interaktionsbereiche skalieren
  6. Zusammenfassung

Einführung

Fruit Ninja ist ein Spiel, das typischerweise auf mobilen Geräten mit verschiedenen Bildschirmgrößen läuft. Die Herausforderung besteht darin, das Spielfeld und die Steuerung so anzupassen, dass das Spiel auf kleinen Smartphones genauso gut funktioniert wie auf Tablets mit größeren Displays. Eine flexible und responsive Gestaltung ist daher essenziell, um dem Nutzer ein optimales Spielerlebnis zu bieten.

Verwendung von Viewport-Maßen und dynamischen Skalierungen

Um den Bildschirm in Fruit Ninja an unterschiedliche Displaygrößen anzupassen, sollte man sich auf relative Maßeinheiten wie viewport width (vw) und viewport height (vh) konzentrieren. Dadurch wird das Spielfeld automatisch an die Bildschirmgröße angepasst. Zusätzlich ist es sinnvoll, die Spielfläche nicht mit festen Pixel-Werten, sondern mit prozentualen Anteilen und einem flexiblen Layout zu gestalten.

In einer typischen Implementierung kann man zum Beispiel die Canvas-Größe, auf der Fruit Ninja gerendert wird, an die Größe des Browserfensters oder des Display-Containers binden. Das heißt, man liest beim Start und bei jeder Größenänderung des Displays die aktuellen Maße aus und passt die Spielfläche dementsprechend an. Hierbei ist es wichtig, auch die Positionsdaten der Objekte (Früchte, Messer, Effekte) skalieren oder transformieren zu können, sodass sie immer korrekt dargestellt werden.

Responsive Canvas-Größe im Code anpassen

Ein grundlegendes Beispiel in JavaScript zeigt, wie die Größe eines Canvas-Elements dynamisch an das Fenster angepasst wird. Beim Start des Spiels und bei jeder Fensteränderung wird die Größe gesetzt. Das geschieht typischerweise etwa so:

const canvas = document.getElementById(fruitNinjaCanvas);function resizeCanvas() { canvas.width = window.innerWidth; canvas.height = window.innerHeight; // Zusätzlich hier Spiellogik anpassen, z.B. Scaling-Faktoren}window.addEventListener(resize, resizeCanvas);resizeCanvas();

Dadurch passt sich das Spielfeld automatisch an neue Bildschirmgrößen an. Damit die Spielfiguren, Eingaben und Animationen korrekt skaliert werden, empfiehlt es sich, eine Skalierungsvariable oder Transformationsmatrix zu definieren, die die neuen Maße relativ zur Baseline (z.B. ein Standard-Design für 1080x1920) erfasst und in der Spiellogik berücksichtigt wird.

Berücksichtigung verschiedener Seitenverhältnisse

Ein häufiges Problem bei der Anpassung ist das unterschiedliche Seitenverhältnis der Geräte (z.B. hochformatige Handys vs. querformatige Tablets). Um hier eine Verzerrung der Objekte zu vermeiden, kann man entscheiden, ob man das Spielfeld vollständig dem Bildschirm anpasst (mit eventuell schwarzen Rändern) oder die Spielfläche innerhalb eines festen Seitenverhältnisses bleibt und zentriert wird.

Dies kann man durch die Verwendung von CSS oder durch entsprechende Berechnungen im Rendering-Loop umsetzen. Beispielsweise legt man einen fest definierten logischen Spielbereich fest und skaliert ihn so, dass er in das aktuelle Display mit Erhalt des Seitenverhältnisses passt. Andernfalls kann man das Spielfeld strecken, was aber das Spielerlebnis negativ beeinträchtigen kann.

Touch-Eingaben und Interaktionsbereiche skalieren

Bei Fruit Ninja sind Touch-Gesten zentral für das Spielgeschehen. Wenn die Bildschirmgröße angepasst wird, müssen auch die Erkennungsbereiche für Berührungen dynamisch skaliert werden. Das bedeutet, dass die Bildschirmkoordinaten der Eingabegeräte in Relation zur aktuellen Skalierung der Spielfläche umgerechnet werden müssen. Ein einfaches Beispiel: Wenn das Spielfeld auf 50% der Originalgröße skaliert ist, müssen alle Touch-Koordinaten relativ auf diesen Maßstab heruntergerechnet werden.

Eine gute Praxis ist es, die Touch-Events auf das Canvas zu binden und im Event-Handler die Koordinaten relativ zum Canvas zu berechnen. Dadurch ist unabhängig vom tatsächlichen Geräte-Display eine klare Berechnung der Position gewährleistet.

Zusammenfassung

Die Anpassung des Bildschirms in Fruit Ninja an verschiedene Displaygrößen erfordert also eine Kombination aus responsiver Canvas-Größe, Skalierung aller Spielfiguren und Effekte sowie eine saubere Handhabung der Benutzerinteraktionen in Bezug auf die aktuelle Bildschirmgröße. Durch die Verwendung von relativen Maßen, dynamischem Resizing und Skalierungsfaktoren lässt sich das Spiel nahtlos an unterschiedliche Geräte anpassen und bietet somit auf verschiedensten Displays ein optimales Erlebnis.

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