Wie kann ich das Format eines Projekts in Final Cut Pro ändern?

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  1. Projektformat beim Anlegen eines neuen Projekts einstellen
  2. Format eines bestehenden Projekts nachträglich ändern
  3. Wichtigkeit der passenden Formateinstellungen
  4. Exportformat und Voreinstellungen anpassen

In Final Cut Pro ist das Ändern des Projektformats eine häufige Anforderung, wenn man Videoprojekte für unterschiedliche Ausgabegeräte oder Plattformen optimieren möchte. Das Format bezieht sich hierbei meist auf Parameter wie Auflösung, Bildrate oder Seitenverhältnis des Projekts. Da Final Cut Pro sehr flexibel ist, gibt es mehrere Wege, diese Einstellungen anzupassen. Im Folgenden wird ausführlich beschrieben, wie man das Format eines Projekts ändern kann.

Projektformat beim Anlegen eines neuen Projekts einstellen

Wenn Sie ein neues Projekt in Final Cut Pro erstellen, haben Sie die Möglichkeit, das Format von Anfang an festzulegen. Nach dem Klicken auf den Button Neues Projekt öffnet sich ein Fenster, in dem Sie unter anderem die Videoeigenschaften anpassen können. Dort können Sie die Auflösung bestimmen, etwa 1920x1080 für Full HD oder 3840x2160 für 4K, sowie die Bildrate, z. B. 24, 30 oder 60 Bilder pro Sekunde. Ebenso lässt sich das Seitenverhältnis einstellen, ob es 16:9, 4:3 oder ein anderes Format sein soll. Es ist wichtig, hier sorgsam zu wählen, da dies die Basis für das gesamte Projekt wird und spätere Anpassungen teilweise komplex sein können.

Format eines bestehenden Projekts nachträglich ändern

Ist das Projekt bereits angelegt und möchte man das Format ändern, so stellt Final Cut Pro keine direkte Option zur Verfügung, die alle Parameter mit einem Klick anpasst. Der Workflow besteht darin, dass Sie in der Mediathek auf das Projekt klicken und im Info-Inspektor die Projekteinstellungen ändern können. Dort lassen sich Auflösung und Bildrate bearbeiten. In manchen Fällen kann es aber zu Problemen kommen, wenn die neue Einstellung nicht mit bereits importiertem Material oder Effekten kompatibel ist. In solchen Fällen empfiehlt es sich, ein neues Projekt mit den gewünschten Formateinstellungen zu erstellen und dann die Clips aus dem alten Projekt in das neue zu übertragen.

Wichtigkeit der passenden Formateinstellungen

Die korrekten Formateinstellungen wirken sich direkt auf die Qualität und das Erscheinungsbild des Videos aus. Ein falsches Seitenverhältnis kann zu schwarzen Balken oder Verzerrungen führen. Ebenso beeinflusst die Bildrate die Bewegungsdarstellung und unterstützt verschiedenste Plattformrichtlinien. Deshalb sollte man vor Beginn eines Projekts gut überlegen, für welchen Zweck das Video gedacht ist, sei es für das Web, Fernsehen oder Kino, um die optimalen Parameter festzulegen. Eine Anpassung im Nachhinein ist zwar möglich, aber oft mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Exportformat und Voreinstellungen anpassen

Neben dem eigentlichen Projektformat spielt auch das Exportformat eine entscheidende Rolle. Final Cut Pro bietet zahlreiche Exportoptionen, mit denen man das Ausgangsvideo in verschiedenen Formaten und Qualitätsstufen abspeichern kann. Beim Export kann man das Containerformat (z. B. MOV, MP4), die Codec-Einstellungen sowie Auflösung und Bildrate individuell anpassen, was teils die letzte Möglichkeit darstellt, das Format final zu ändern.

Zusammenfassend ist das Ändern des Formats in Final Cut Pro am einfachsten und am wenigsten fehleranfällig, wenn man bereits beim Anlegen des Projekts die richtigen Einstellungen wählt. Ist das Projekt jedoch schon länger eröffnet, sollte man entweder über eine Projektkopie mit neuen Formatvorgaben arbeiten oder die Clips sorgfältig in ein neues Projekt übernehmen, um unerwünschte Effekte oder Qualitätsverluste zu vermeiden.

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