Wie kann ich bedingte Logik in Freeform-Formularen nutzen?
- Einführung in die bedingte Logik
- Verfügbare Möglichkeiten der bedingten Logik in Freeform
- Wie man bedingte Logik im Freeform-Formular definiert
- Praktisches Beispiel für bedingte Logik
- Fortgeschrittene Nutzung und Tipps
- Zusammenfassung
Einführung in die bedingte Logik
Freeform ist ein beliebtes Plugin für Craft CMS, das es ermöglicht, komplexe Formulare zu erstellen und zu verwalten. Eine wichtige Funktion beim Erstellen interaktiver und benutzerfreundlicher Formulare ist die bedingte Logik. Diese Bedingung ermöglicht, bestimmte Felder oder Abschnitte eines Formulars nur dann anzuzeigen oder auszufüllen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – beispielsweise wenn ein Nutzer eine bestimmte Auswahl trifft.
Verfügbare Möglichkeiten der bedingten Logik in Freeform
Freeform bietet eine integrierte Funktion für bedingte Logik, mit der Du Felder abhängig vom Wert anderer Felder ein- oder ausblenden kannst. Diese Logik wird meist innerhalb des Formular-Builders definiert und gestattet es, Regeln anzulegen wie Wenn Feld A den Wert X hat, dann zeige Feld B an. Solche Regeln können auf verschiedene Feldtypen angewendet werden – Dropdowns, Checkboxen, Radio Buttons oder auch Textfelder.
Wie man bedingte Logik im Freeform-Formular definiert
Im Freeform Control Panel findest Du beim Erstellen oder Bearbeiten eines Formulars eine Sektion für Bedingte Logik. Dort kannst Du auswählen, für welches Feld eine Regel gelten soll und unter welchen Bedingungen dieses angezeigt oder verborgen wird. Meist wählst Du zuerst das Ziel-Feld, danach definierst Du die Bedingungen auf Grundlage anderer Felder im Formular. Die Bedingungen können dabei mehrere logische Operatoren wie ist gleich, enthält oder ist nicht leer nutzen.
Praktisches Beispiel für bedingte Logik
Angenommen, Du möchtest in einem Formular ein Feld für eine E-Mail-Adresse der Firma nur anzeigen, wenn der Nutzer im Feld Arbeitgeber die Option Firmenkunde ausgewählt hat. Dafür wählst Du das Feld E-Mail-Adresse der Firma aus und legst eine Regel fest: Wenn Arbeitgeber gleich Firmenkunde, dann zeige das Feld an. Falls ein Nutzer statt dessen Privatkunde auswählt, bleibt das Feld verborgen. Dadurch wird das Formular klarer und Nutzer werden nicht mit irrelevanten Feldern konfrontiert.
Fortgeschrittene Nutzung und Tipps
Neben einfachen Sichtbarkeitsregeln kannst Du in Freeform auch komplexere Bedingungen miteinander verknüpfen, etwa mit UND- oder ODER-Bedingungen. Dabei ist es sinnvoll, die Logik schrittweise zu testen, um sicherzustellen, dass alle Fälle korrekt abgedeckt sind. Außerdem solltest Du beachten, dass Felder, die aufgrund der Bedingungen ausgeblendet werden, nicht in der Formularübermittlung enthalten sind, was auch Einfluss auf Validierungen haben kann.
Zusammenfassung
Bedingte Logik in Freeform-Formularen ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem Du dynamische und benutzerfreundliche Formulare erstellen kannst, die nur relevante Informationen abfragen. Durch einfache Regeln kannst Du Felder gezielt ein- oder ausblenden und so die Benutzerführung optimieren. Die Einrichtung erfolgt direkt im Formulareditor, ohne dass Du programmieren musst, was eine flexible und intuitive Handhabung ermöglicht.
