Wie hoch sind die Kosten für Autodesk Construction Cloud und welche Preismodelle gibt es?

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  1. Übersicht der Produktpakete und Lizenzmodelle
  2. Hauptkostentreiber
  3. Beispiele für Preisbereiche
  4. Implementierung, Schulung und laufende Kosten
  5. Tipps zur Kosteneinschätzung und Einsparung
  6. Fazit

Die Frage nach den Kosten für Autodesk Construction Cloud zielt darauf ab zu verstehen, welche Preismodelle und Preisbestandteile Autodesk für seine cloudbasierten Bau- und Konstruktionslösungen anbietet, wie sich die Gebühren zusammensetzen, welche Unterschiede es zwischen Produktpaketen gibt und welche zusätzlichen Kosten (wie Nutzungsbasierte Gebühren, Schulung, Implementierung oder Integrationen) auf Bauunternehmen zukommen können.

Übersicht der Produktpakete und Lizenzmodelle

Autodesk Construction Cloud (ACC) ist kein einzelnes Produkt, sondern eine Plattform, die mehrere spezialisierte Anwendungen vereint, darunter BIM Collaborate, BIM Collaborate Pro, Build, Docs und Takeoff. Die Lizenzierung erfolgt meist pro Benutzer und pro Monat oder Jahr und unterscheidet zwischen Basis-, Team- und Pro-Versionen. Für größere Unternehmen und Projekte bietet Autodesk oft Unternehmenslizenzen oder Volumenrabatte an. Manche Module sind als Komplettpakete verfügbar, andere als separate Add-ons; daher variieren die Kosten stark je nach gewähltem Funktionsumfang.

Hauptkostentreiber

Zu den wesentlichen Kostentreibern zählen die Anzahl der Benutzerlizenzen, die benötigten Module (z. B. Dokumentenmanagement, Modellkoordination, Mängelmanagement, Mengenprüfung), die Vertragslaufzeit (monatlich vs. jährlich) sowie zusätzliche Services wie Implementierung, Schulung, Support-Level oder individuelle Integrationen zu anderen Systemen. Für Projekte mit vielen temporären Mitarbeitern oder Subunternehmern können flexible Nutzerrollen oder projektbasierte Zugänge die Kalkulation beeinflussen. Ebenso können kostenpflichtige Cloud-Speicher-Volumen, API-Nutzungsgebühren oder Drittanbieter-Plugins zusätzliche Kosten verursachen.

Beispiele für Preisbereiche

Autodesk veröffentlicht je nach Region und Zeitpunkt unterschiedliche Listenpreise; typischerweise liegen die Basistarife für einzelne ACC-Module im mittleren bis oberen zweistelligen bis dreistelligen Euro-Bereich pro Benutzer und Monat, während voll ausgestattete Professional- oder Unternehmenslösungen entsprechend teurer sind. Für kleine Projekte oder Teams kann ein Monatsabo einiger Kernfunktionen ausreichen, größere Firmen kalkulieren mit Jahreslizenzen plus Implementierungs- und Schulungskosten, die schnell mehrere tausend Euro zusätzlich betragen können. Konkrete Zahlen sollten stets beim Autodesk-Vertrieb oder autorisierten Resellern erfragt werden, da Aktionspreise, Rabatte und Paketangebote den Endpreis stark beeinflussen.

Implementierung, Schulung und laufende Kosten

Die Einführung der Autodesk Construction Cloud erfordert meist Konfigurationsarbeit, Datenmigration und Anwenderschulungen. Externe Implementierungsservices oder Beratungsleistungen werden häufig nach Aufwand abgerechnet und können je nach Projektumfang geringere bis erhebliche Kosten verursachen. Laufende Kosten entstehen durch Administration, Benutzer-Support, periodische Fortbildungen sowie durch Anpassungen und Integrationen. Unternehmen sollten diese laufenden Aufwände in ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) einrechnen, nicht nur die reinen Lizenzgebühren.

Tipps zur Kosteneinschätzung und Einsparung

Für eine realistische Kostenschätzung empfiehlt es sich, den tatsächlichen Nutzerbedarf zu analysieren und zwischen Vollbenutzern und gelegentlichen Projektbeteiligten zu unterscheiden, um passende Lizenztypen zu wählen. Pilotprojekte helfen, den tatsächlichen Funktionsbedarf zu ermitteln, bevor eine flächendeckende Einführung erfolgt. Verhandeln Sie mit Autodesk-Partnern über Volumenrabatte, kombinierte Pakete und Support-Level. Außerdem können klare Prozesse zur Nutzerverwaltung und Datenhaltung helfen, unnötige Lizenzen und Speichergebühren zu vermeiden.

Fazit

Die Kosten für Autodesk Construction Cloud sind abhängig von der Auswahl der Module, der Anzahl und Art der Benutzerlizenzen, Vertragslaufzeiten sowie von Implementierungs- und laufenden Supportanforderungen. Konkrete Preise variieren und sollten direkt beim Anbieter oder autorisierten Partnern eingeholt werden. Für eine verlässliche Kalkulation sind eine Bedarfsanalyse, Pilotphasen und Angebote mehrerer Reseller empfehlenswert, um ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

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