Wie funktioniert ein Reverse Lookup von Domain zu IP?

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  1. Einführung in den Reverse Lookup
  2. Was versteht man unter einer Domain und einer IP-Adresse?
  3. Wie wird ein Reverse Lookup von Domain zu IP durchgeführt?
  4. Praktische Anwendungsbeispiele
  5. Mögliche Tools für den Reverse Lookup
  6. Fazit

Einführung in den Reverse Lookup

Beim Reverse Lookup handelt es sich um ein Verfahren, bei dem man nicht wie üblich von einer IP-Adresse auf eine Domain schließt, sondern umgekehrt von einer Domain die zugehörige IP-Adresse ermittelt. Dies ist besonders nützlich, wenn man wissen möchte, welche IP hinter einer bestimmten Domain steht, beispielsweise für Netzwerkdiagnosen, Sicherheitsanalysen oder beim Einrichten von Servern.

Was versteht man unter einer Domain und einer IP-Adresse?

Eine Domain ist eine menschenlesbare Adresse im Internet, etwa "example.de", die es Nutzern erleichtert, Webseiten ohne komplexe Zahlenreihen zu erreichen. Dahinter verbirgt sich eine IP-Adresse, eine numerische Kennung wie "192.168.1.1", die jedem Gerät im Netzwerk eindeutig zugewiesen ist. Während DNS (Domain Name System) normalerweise dafür sorgt, dass Domains auf IP-Adressen aufgelöst werden, geht es beim Reverse Lookup speziell darum, die IP einer bekannten Domain herauszufinden.

Wie wird ein Reverse Lookup von Domain zu IP durchgeführt?

Technisch gesehen erfolgt die Auflösung der IP zu einer Domain über DNS-Abfragen. Für einen Reverse Lookup von einer Domain zu ihrer IP-Adresse nutzt man ebenfalls DNS-Anfragen, aber die Art der Anfrage ist dabei eine Vorwärtsauflösung. Hierbei fragt man bei einem DNS-Server die IP-Adresse, die zu der eingegebenen Domain gehört, ab. Das bedeutet, man sendet einen sogenannten "A"-Record (IPv4) oder "AAAA"-Record (IPv6) Lookup an den DNS-Server und erhält als Antwort die zugehörige IP-Adresse.

Praktische Anwendungsbeispiele

Ein Reverse Lookup von Domain zu IP wird häufig von Netzwerkadministratoren verwendet, um zu überprüfen, welche IP-Adressen hinter bestimmten Domains stehen. Auch beim Einrichten von Firewalls oder bei der Fehlerbehebung in Netzwerken kommt dieses Verfahren zum Einsatz. Zudem ist es wichtig für die Analyse von Logdateien, um schnell Domains ihren IPs zuzuordnen.

Mögliche Tools für den Reverse Lookup

Für einen Reverse Lookup gibt es zahlreiche Tools, die unter verschiedenen Betriebssystemen zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann man unter Windows die Eingabeaufforderung mit "nslookup" nutzen oder im Unix-basierten System das Terminal mit Befehlen wie "dig" oder "host". Diese Tools senden DNS-Anfragen an die entsprechenden Server und geben die IP-Adressen zurück, die der Domain zugeordnet sind.

Fazit

Der Reverse Lookup von Domain zu IP ist ein grundlegendes Verfahren im Internet, um die technische Zuordnung zwischen menschenlesbaren Domainnamen und den dahinterliegenden IP-Adressen herzustellen. Er erleichtert die Netzwerkanalyse und trägt zur besseren Verwaltung und Sicherheit von Netzwerken bei.

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