Wie funktioniert ein Reverse Lookup mit einem CMD-Befehl?

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  1. Grundlagen des Reverse Lookup
  2. CMD-Befehl für Reverse Lookup
  3. Alternativen und weiterführende Befehle
  4. Zusammenfassung

Ein Reverse Lookup ist eine Methode, um von einer IP-Adresse den zugehörigen Hostnamen zu ermitteln. Im Gegensatz zum normalen DNS-Lookup, bei dem ein Hostname in eine IP-Adresse aufgelöst wird, läuft ein Reverse Lookup genau umgekehrt ab. Unter Windows kann man diesen Vorgang über die Eingabeaufforderung (CMD) mit bestimmten Befehlen durchführen.

Grundlagen des Reverse Lookup

Der Reverse Lookup dient dazu, hinter einer IP-Adresse den entsprechenden Domainnamen zu finden. Dies ist besonders hilfreich bei der Netzwerkdiagnose oder beim Log-Analyzing, wenn nur IP-Adressen vorliegen und Namen benötigt werden. Der Prozess nutzt spezielle DNS-Einträge, sogenannte PTR-Records, die in umgekehrter Reihenfolge der IP-Adresse abgefragt werden.

CMD-Befehl für Reverse Lookup

Unter Windows kann der Reverse Lookup über die Eingabeaufforderung mit dem Befehl nslookup durchgeführt werden. Dabei gibt man einfach die IP-Adresse ein, von der man den Hostnamen ermitteln möchte.

Man öffnet zuerst die Eingabeaufforderung, indem man cmd in das Suchfeld eingibt und dann startet. Anschließend verwendet man folgenden Befehl:

nslookup

Zum Beispiel: nslookup 8.8.8.8

Als Ergebnis liefert der Befehl den Hostnamen, sofern ein entsprechender PTR-Eintrag im DNS vorhanden ist.

Alternativen und weiterführende Befehle

Neben nslookup ist auch der Befehl ping -a eine Möglichkeit, um den Hostnamen zu einer IP-Adresse herauszufinden. Dabei versucht Windows, den Namen des Hosts statt nur die IP-Adresse auszugeben. Allerdings hängt die Genauigkeit auch hier von der Qualität der DNS-Einträge ab.

Für detailliertere DNS-Abfragen kann man unter Windows auch das Tool dig verwenden, sofern es installiert ist, oder externe Programme nutzen, die spezieller auf DNS-Queries ausgerichtet sind.

Zusammenfassung

Der Reverse Lookup mit einem CMD-Befehl gelingt am einfachsten mit nslookup, indem man die IP-Adresse direkt abfragt. Dies ist nützlich, um Hostnamen herauszufinden und wird häufig in der Netzwerkadministration eingesetzt. Die Genauigkeit hängt von der DNS-Konfiguration ab, insbesondere davon, ob die IP-Adresse ordnungsgemäß mit einem PTR-Record versehen wurde.

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