Wie funktioniert der History Change Trigger im Google Tag Manager?

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  1. Was versteht man unter einer History-Änderung im Browser?
  2. Welche Rolle spielt der History Change Trigger im Google Tag Manager?
  3. Wie richtet man den History Change Trigger im Google Tag Manager ein?
  4. Wann sollte man den History Change Trigger verwenden?
  5. Fazit

Im Google Tag Manager (GTM) ist der History Change Trigger eine spezielle Triggerart, die es ermöglicht, auf Änderungen im Browser-Verlauf einer Webseite zu reagieren. Diese Änderungen beziehen sich auf die sogenannte History-API des Browsers, die unter anderem verwendet wird, wenn sich die URL in der Adresszeile ändert, ohne dass die Seite vollständig neu geladen wird. Solche Änderungen sind beispielsweise typisch bei Single Page Applications (SPAs), bei denen der Seiteninhalt dynamisch nachgeladen wird, ohne dass das gesamte Dokument neu geladen wird.

Was versteht man unter einer History-Änderung im Browser?

Moderne Webseiten verwenden häufig die History-API, um die Navigation innerhalb der Seite zu steuern. Dabei können Methoden wie history.pushState() oder history.replaceState() genutzt werden, um den Zustand und die URL der Seite zu ändern, ohne dass ein vollständiger Reload erfolgt. Diese Neuerungen ermöglichen eine bessere Nutzererfahrung und schnellere Ladezeiten, da nur bestimmte Inhalte aktualisiert werden.

Welche Rolle spielt der History Change Trigger im Google Tag Manager?

Der History Change Trigger im GTM ist dafür zuständig, diese Änderungen zu erkennen und darauf basierend Tags auszulösen. Das bedeutet, wenn sich die URL oder der Browser-Verlauf durch JavaScript ändert, kann GTM darauf reagieren, ohne dass ein Seitenreload stattfindet. Dies ist besonders wichtig für die korrekte Erfassung von Seitenaufrufen in Analyse-Tools wie Google Analytics, wenn es sich um dynamische Webseiten handelt.

Wie richtet man den History Change Trigger im Google Tag Manager ein?

Die Einrichtung ist relativ einfach. Im Google Tag Manager erzeugt man einen neuen Trigger vom Typ "History Change". Sobald dieser aktiv ist, überwacht er Änderungen im Browser-Verlauf, die durch die History-API ausgelöst werden. In Verbindung mit passenden Tags, zum Beispiel dem Google Analytics Pageview Tag, wird so sichergestellt, dass bei jedem relevanten URL-Wechsel ein neuer Seitenaufruf registriert wird.

Wann sollte man den History Change Trigger verwenden?

Der History Change Trigger ist besonders nützlich bei Webseiten, die Single Page Applications sind oder generell viele clientseitige URL-Änderungen ohne vollständigen Seitenreload durchführen. Klassische Multi-Page-Webseiten, bei denen der Browser bei jeder Navigation die Seite komplett neu lädt, benötigen diesen Trigger normalerweise nicht, da hier andere Standard-Trigger ausreichend sind.

Fazit

Zusammenfassend sorgt der History Change Trigger im Google Tag Manager dafür, dass dynamische URL-Änderungen, die über die History-API im Browser erfolgen, erkannt und darauf basierende Tags ausgelöst werden können. Dies verbessert die Tracking-Genauigkeit bei modernen, dynamischen Webseiten erheblich und ist ein wichtiges Werkzeug für eine präzise Datenerfassung in Analyse- und Marketingmaßnahmen.

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