Wie funktioniert der Genehmigungsprozess für Apps im Apple App Store?

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  1. Einreichung der App
  2. Automatisierte Überprüfung und Erste Checks
  3. Manuelle Begutachtung durch Review-Teams
  4. Kommunikation bei Problemen oder Nachbesserungen
  5. Freigabe und Veröffentlichung
  6. Nach der Veröffentlichung – Monitoring und Updates
  7. Zusammenfassung

Einreichung der App

Der Genehmigungsprozess für Apps im Apple App Store beginnt mit der Einreichung der App durch den Entwickler über das sogenannte App Store Connect Portal. Hier lädt der Entwickler die App-Datei (meistens in Form eines IPA-Pakets) hoch, ergänzt wichtige Informationen wie App-Beschreibung, Screenshots, Altersfreigabe sowie Datenschutzrichtlinien und gibt weitere Metadaten an. Zudem kann der Entwickler entscheiden, ob die App als kostenlose oder kostenpflichtige App angeboten wird und in welchen Ländern sie verfügbar sein soll.

Automatisierte Überprüfung und Erste Checks

Nachdem die App eingereicht wurde, durchläuft sie zunächst eine automatisierte Überprüfung, bei der grundlegende technische Anforderungen kontrolliert werden. Beispielsweise wird geprüft, ob die App korrekt kompiliert wurde, keine offensichtlichen Programmfehler oder bekannte Malware-Komponenten enthält und ob die Implementierung den grundlegenden Richtlinien von Apple entspricht. Diese automatisierten Prüfungen sollen verhindern, dass unsichere oder fehlerhafte Apps überhaupt zur manuellen Prüfung gelangen.

Manuelle Begutachtung durch Review-Teams

Nach bestandenem automatisiertem Check erfolgt eine umfassende, manuelle Prüfung durch ein spezialisiertes Review-Team von Apple. Hierbei begutachtet ein Mitarbeiter die App auf verschiedene Aspekte wie die Einhaltung der App Store Richtlinien, Nutzerfreundlichkeit, Stabilität und Sicherheitsaspekte. Dazu gehört unter anderem die Kontrolle, ob die Funktionalitäten der App wie beschrieben vorhanden sind, keine verbotenen Inhalte enthalten sind und auch auf Datenschutz detailliert eingegangen wird. Ferner wird überprüft, ob In-App-Käufe korrekt implementiert sind und ob die App das Nutzererlebnis auf Apple-Geräten verbessert oder beeinträchtigt.

Kommunikation bei Problemen oder Nachbesserungen

Falls Probleme oder Verstöße gegen die Richtlinien festgestellt werden, informiert Apple den Entwickler über das App Store Connect Portal mit detaillierten Hinweisen. Der Entwickler erhält so die Möglichkeit, die notwendigen Änderungen vorzunehmen und die App erneut einzureichen. Diese Kommunikation kann mehrere Iterationen umfassen, bis alle Richtlinien erfüllt sind und die App freigegeben werden kann.

Freigabe und Veröffentlichung

Wurde die App erfolgreich geprüft und alle Anforderungen erfüllt, erhält der Entwickler die Freigabe zur Veröffentlichung. Die App wird daraufhin im Apple App Store gelistet und ist für die Nutzer zum Download oder Kauf verfügbar. Entwickler haben zudem Optionen, den Veröffentlichungszeitpunkt selbst festzulegen oder die App zeitversetzt freizuschalten.

Nach der Veröffentlichung – Monitoring und Updates

Nach der Veröffentlichung überwacht Apple weiterhin die App, um sicherzustellen, dass Updates den Richtlinien entsprechen und keine sicherheitsrelevanten Probleme auftreten. Bei neuen Versionsupdates durchläuft die App den Prüfprozess erneut. Zusätzlich kann Apple bei Verstößen oder Nutzerbeschwerden die App temporär entfernen oder dauerhaft aus dem Store löschen.

Zusammenfassung

Der Genehmigungsprozess im Apple App Store ist eine Kombination aus automatisierter Prüfung und manueller Kontrolle, die auf Einhaltung technischer, rechtlicher und qualitativer Standards abzielt. Er beginnt mit der Einreichung und endet mit der Freigabe oder gegebenenfalls der Aufforderung zur Nachbesserung. Apple legt großen Wert auf ein sicheres, hochwertiges und vertrauenswürdiges App-Angebot für seine Nutzer, weshalb der Prozess gründlich und detailliert gestaltet ist.

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