Wie exportiere ich ein Video in 4K-Auflösung aus LumaFusion?

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  1. Projektgröße und Timeline anpassen
  2. Finalisierung des Videos
  3. Exportvorgang starten
  4. Auflösung und Format einstellen
  5. Bitrate und weitere Einstellungen
  6. Export starten und überprüfen
  7. Zusätzliche Tipps

Projektgröße und Timeline anpassen

Um ein Video in 4K-Auflösung aus LumaFusion zu exportieren, ist es zunächst wichtig sicherzustellen, dass dein Projekt in der gewünschten Auflösung arbeitet. Öffne dein Projekt und überprüfe die Projekteinstellungen. Du findest diese im oberen Bereich des Interfaces unter dem Zahnradsymbol oder in den Projekteinstellungen. Hier solltest du sicherstellen, dass die Timeline-Auflösung auf 3840 x 2160 Pixel eingestellt ist, was der Standard-4K-UHD-Auflösung entspricht. Falls du bereits mit einer niedrigeren Auflösung gearbeitet hast, kannst du die Projekteinstellungen anpassen, damit dein Endexport die bestmögliche Qualität bietet.

Finalisierung des Videos

Wenn dein Schnitt fertig ist, ist es ratsam, vor dem Export noch einmal alle Clips in der Timeline zu prüfen. Überprüfe die Auflösung der Ausgangsmaterialien, denn nur wenn dein Quellmaterial eine hohe Auflösung hat, macht ein 4K-Export auch Sinn. Achte darauf, dass Effekte, Titel und Übergänge richtig platziert sind, damit später keine Probleme beim Rendern entstehen.

Exportvorgang starten

Um den Export zu starten, tippe oben rechts auf das Export-Symbol in LumaFusion. Dieses Symbol sieht meist aus wie ein Rechteck mit einem Pfeil nach oben. Anschließend öffnet sich das Exportmenü mit verschiedenen Optionen. Hier kannst du den Speicherort wählen, zum Beispiel Fotos & Videos für die Kamera-Rolle oder externe Speicheranbieter wie iCloud, Dropbox oder andere Cloud-Dienste.

Auflösung und Format einstellen

Im Exportmenü findest du eine Auswahl für die Videoqualität und Auflösung. Wähle hier 4K UHD oder alternativ gib manuell die Auflösung 3840 x 2160 an. Je nach Version von LumaFusion kann die Benennung variieren, meist steht 4K als voreingestellte Option zur Verfügung. Zusätzlich kannst du das Videoformat auswählen, meist werden MP4 (H.264) oder MOV (H.265/HEVC) angeboten. Für eine gute Qualität und relativ geringe Dateigröße ist H.265 empfehlenswert, unterstütze dies dein Wiedergabegerät.

Bitrate und weitere Einstellungen

Um die Qualität deines Videos zu optimieren, kannst du die Bitrate anpassen. Höhere Bitraten bieten bessere Qualität, aber größere Dateien. Je nach Verwendungszweck kannst du hier etwa im Bereich von 20 bis 50 Mbps wählen. Außerdem kannst du Audioeinstellungen wie die Abtastrate und das Format konfigurieren. In den meisten Fällen sind die Standardeinstellungen ausreichend.

Export starten und überprüfen

Nachdem alle Einstellungen vorgenommen sind, bestätige den Exportvorgang mit Exportieren oder Speichern. Der Exportprozess kann je nach Länge des Videos und Leistungsfähigkeit deines Gerätes einige Minuten dauern. Am Ende findest du dein 4K-Video im ausgewählten Speicherort. Es empfiehlt sich, das exportierte Video einmal komplett durchzuschauen und auf Qualität sowie Auflösung zu prüfen.

Zusätzliche Tipps

Wenn dein Gerät Probleme mit 4K-Exporten hat, überprüfe, ob genügend Speicherplatz vorhanden ist und ob dein iOS bzw. iPadOS auf dem neuesten Stand ist. Ein Update von LumaFusion kann ebenfalls neue Export-Funktionen und verbesserte Performance mitbringen. Bei sehr großen Projekten kann es helfen, in mehreren Teilen zu exportieren oder die Timeline temporär zu vereinfachen.

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