Wie exportiere ich die Scan-Ergebnisse aus Disk Inventory X als Datei?

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  1. Einleitung zum Export der Scan-Daten
  2. Vorbereitung: Scan durchführen
  3. Exportmöglichkeit durch Speichern der Projektdatei
  4. Exportieren in externe Formate (CSV, Text)
  5. Alternative: Screenshots als visuelle Exportmöglichkeit
  6. Fazit

Einleitung zum Export der Scan-Daten

Disk Inventory X ist ein beliebtes Tool zur Visualisierung und Analyse der Festplattennutzung auf macOS. Nachdem Sie einen Scan Ihrer Festplatte oder eines bestimmten Ordners durchgeführt haben, möchten Sie möglicherweise die Ergebnisse speichern oder exportieren, um sie später anzusehen, zu teilen oder weiterzuverarbeiten. Disk Inventory X bietet verschiedene Möglichkeiten, die Scan-Ergebnisse als Datei zu sichern, jedoch ist der Export nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich.

Vorbereitung: Scan durchführen

Zunächst müssen Sie einen Scan Ihrer gewünschten Festplatte oder eines Ordners durchführen. Öffnen Sie Disk Inventory X und wählen Sie im Hauptfenster das Laufwerk oder den Ordner aus, den Sie analysieren möchten. Sobald der Scan abgeschlossen ist, werden Ihnen die grafische Darstellung der Speicherbelegung durch farbige Blöcke sowie die dazugehörige Dateiliste präsentiert. Nur mit einem vollständigen Scan sind Ihre Daten für den Export verfügbar.

Exportmöglichkeit durch Speichern der Projektdatei

Disk Inventory X verwendet das Dateiformat .dinventory für seine Projektdateien. Dabei handelt es sich nicht um die reine Scan-Ausgabe in einem Text- oder CSV-Format, sondern um eine Datei, die die komplette Struktur des Scans inklusive aller Analysedaten speichert. Um diese Datei zu erstellen, wählen Sie im Menü den Punkt Datei und anschließend Speichern oder Speichern unter.... Wählen Sie einen Speicherort und vergeben Sie einen aussagekräftigen Dateinamen. Diese .dinventory-Datei kann später wieder in Disk Inventory X geladen werden, sodass der Scan nicht erneut durchgeführt werden muss.

Exportieren in externe Formate (CSV, Text)

Disk Inventory X bietet leider keine direkte Exportfunktion, um die Scan-Ergebnisse als CSV-, TXT- oder andere Standarddateien zu speichern. Es gibt jedoch einen Workaround: Die Dateiliste, die Sie im Fenster sehen, können Sie per Markieren kopieren. Selektieren Sie dazu mit der Maus die Einträge, die Sie exportieren möchten. Anschließend drücken Sie die Tastenkombination Cmd+C (für Kopieren) und öffnen einen Texteditor wie TextEdit oder ein Tabellenkalkulationsprogramm wie Microsoft Excel oder Numbers. Dort fügen Sie den Inhalt via Cmd+V ein. Dadurch erhalten Sie zumindest eine tabellarische Liste der gescannten Dateien mit Größenangaben. Diese Methode eignet sich jedoch nur für kleinere Datenmengen und ist etwas umständlicher.

Alternative: Screenshots als visuelle Exportmöglichkeit

Wenn es Ihnen vor allem um die visuelle Darstellung der Speicherbelegung geht, können Sie auch Screenshots der Disk Inventory X-Ausgabe anfertigen. Auf macOS erstellen Sie einen Screenshot des ausgewählten Bereichs mit Shift + Cmd + 4 und markieren dann den sichtbaren Scanbereich. Diese Bilddateien lassen sich einfach speichern, teilen oder in Berichte einfügen. Dies ersetzt jedoch nicht die Möglichkeit, die Scan-Daten in bearbeitbarer Form abzuspeichern.

Fazit

Direkt aus Disk Inventory X heraus lassen sich die Scan-Ergebnisse am besten über die Projektspeicherung in der Datei mit der Endung .dinventory exportieren. Ein Austausch zu anderen Programmen oder eine Weiterverarbeitung als Excel-Datei erfordert den manuellen Kopier- und Einfügeschritt aus der Dateiliste oder die Nutzung von Screenshots. Diese Vorgehensweisen stellen derzeit die gängigsten Methoden dar, um Scan-Ergebnisse aus Disk Inventory X als Datei zu sichern oder zu exportieren.

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