Wie exportiere ich die Autoruns-Liste für eine spätere Analyse?
- Einführung in Autoruns
- Vorbereitung des Exports
- Exportieren der Liste
- Optionale Formate und Tipps zur Analyse
- Zusammenfassung
Einführung in Autoruns
Autoruns ist ein leistungsfähiges Tool von Microsoft Sysinternals, mit dem Sie alle automatische Startpunkte auf Ihrem Windows-System anzeigen können. Dazu gehören Programme, die beim Systemstart oder bei der Benutzeranmeldung ausgeführt werden. Oftmals nutzen Administratoren oder IT-Experten Autoruns, um Malware zu identifizieren oder Fehlerquellen zu analysieren. Für eine genauere Untersuchung oder Dokumentation ist es häufig erforderlich, die aktuelle Autoruns-Liste zu exportieren und später zu analysieren.
Vorbereitung des Exports
Bevor Sie die Liste exportieren, sollten Sie Autoruns mit Administratorrechten ausführen. Dies ist wichtig, damit das Tool vollständigen Zugriff auf alle Systembereiche erhält und alle Autostart-Einträge sichtbar macht. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf die Autoruns-Anwendung und wählen Sie Als Administrator ausführen. Nach dem Start lädt Autoruns alle Einträge. Warten Sie, bis die Liste vollständig angezeigt wird. Sie können gegebenenfalls nach bestimmten Einträgen filtern oder Suchfunktionen nutzen, um nur relevante Elemente einzublenden.
Exportieren der Liste
Um die Autoruns-Liste zu exportieren, gehen Sie im geöffneten Programmfenster auf das Menü Datei. Dort finden Sie die Option Speichern oder Als Text speichern. Wählen Sie diese aus, und es öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den Speicherort und den Dateinamen festlegen können. Standardmäßig wird die Liste als Textdatei (.txt) gespeichert, was die spätere Analyse in Texteditoren, Tabellenkalkulationen oder anderen Analyse-Tools erleichtert.
Es ist empfehlenswert, beim Speichern einen Dateinamen zu wählen, der Datum und Uhrzeit des Exports enthält. Dadurch vermeiden Sie Verwechslungen und können mehrere Exportversionen übersichtlich verwalten. Nach der Auswahl des Speicherorts bestätigen Sie mit Speichern. Die Datei enthält nun alle sichtbaren Einträge aus Autoruns zum Zeitpunkt des Exports.
Optionale Formate und Tipps zur Analyse
Neben dem Export als einfache Textdatei bietet Autoruns auch die Möglichkeit, die Liste als CSV-Datei zu speichern, falls Sie diese Funktion nutzen möchten. Manchmal ist das Exportieren als CSV nicht direkt über das Interface möglich, aber Sie können die Textdatei in Excel oder einem anderen Tabellenkalkulationsprogramm öffnen und als CSV exportieren. Dies erleichtert gezieltes Filtern, Sortieren und Auswerten der Daten.
Für eine spätere Analyse empfiehlt es sich, zusätzliche Notizen zu den gefundenen Einträgen zu führen oder Screenshots wichtigen Einträge anzufertigen. Außerdem sollten Sie die Exportdateien sicher aufbewahren, besonders wenn sie zur Fehlerbehebung oder für forensische Zwecke dienen.
Zusammenfassung
Das Exportieren der Autoruns-Liste ist ein einfacher Vorgang, der aus wenigen Schritten besteht: Autoruns mit Administratorrechten starten, warten bis alle Einträge geladen sind, über Datei die Speicheroption auswählen und die Liste als Textdatei abspeichern. So erhalten Sie eine dauerhafte Kopie aller Autostart-Einträge, die Sie bei Bedarf später eingehend analysieren können. Dieses Vorgehen unterstützt Sie dabei, Veränderungen im Systemstart zu dokumentieren und bei Problemen gezielt nach Ursachen zu suchen.
