Wie ändere ich die App-Einstellungen in der Firebase Console nachträglich?

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  1. Einleitung
  2. Zugriff auf das Firebase Projekt
  3. App-Einstellungen aufrufen
  4. Einstellungen bearbeiten
  5. Weitere Konfigurationsdateien herunterladen
  6. API-Schlüssel und Berechtigungen verwalten
  7. Einschränkungen und wichtige Hinweise
  8. Zusammenfassung

Einleitung

Wenn du eine App in der Firebase Console angelegt hast, kannst du verschiedene Einstellungen auch nachträglich anpassen, um dein Projekt optimal zu konfigurieren oder weitere Dienste zu integrieren. Die App-Einstellungen betreffen zum Beispiel den App-Namen, die App-Registrierung, Plattform-spezifische Konfigurationen sowie API-Schlüssel und Berechtigungen. Im Folgenden wird Schritt für Schritt erläutert, wie du diese Einstellungen finden und ändern kannst.

Zugriff auf das Firebase Projekt

Um Änderungen an den App-Einstellungen vorzunehmen, musst du dich zuerst in der Firebase Console anmelden. Nach dem Login wählst du das Projekt aus, welches die gewünschte App enthält. In der Projektübersicht findest du eine Liste aller registrierten Apps – beispielsweise für Android, iOS oder Web.

App-Einstellungen aufrufen

Innerhalb des Projekts navigierst du im linken Menü zu Projekteinstellungen. Dort findest du den Bereich Allgemein, der konkrete Informationen zu deinem Projekt enthält. Weiter unten gibt es eine Sektion namens Ihre Apps, wo alle registrierten Apps mit ihren Plattformen und App-IDs gelistet sind. Die einzelnen Apps werden häufig automatisch erkannt, z. B. nach Paketname beim Android oder Bundle-ID bei iOS.

Einstellungen bearbeiten

Wenn du die App findest, deren Einstellungen du anpassen möchtest, kannst du auf das Zahnrad-Symbol oder direkt auf den Namen klicken, um detaillierte Konfigurationen aufzurufen. Hier kannst du insbesondere den Anzeigenamen der App ändern, der in der Firebase Console angezeigt wird. Für bestimmte Parameter wie Paketname (Android) oder Bundle-ID (iOS) ist eine nachträgliche Änderung allerdings nicht möglich, da diese als eindeutige Kennung dienen.

Weitere Konfigurationsdateien herunterladen

Wenn du bei einer Änderung an der App-Registrierung oder dem API-Schlüssel bist, bietet die Firebase Console nach der Anpassung oft an, die aktualisierten Konfigurationsdateien herunterzuladen. Zum Beispiel kannst du die Datei google-services.json für Android oder GoogleService-Info.plist für iOS erneut herunterladen, um sie dann in dein Projekt einzufügen. Diese Dateien enthalten wichtige Einstellungen und Schlüssel, die der Firebase SDK zur Initialisierung benötigt.

API-Schlüssel und Berechtigungen verwalten

Manchmal möchtest du auch API-Schlüssel, OAuth-Clients oder Berechtigungen ändern. Diese Einstellungen findest du im selben Bereich der Firebase Console unter Projekteinstellungen im Reiter Cloud Messaging oder Integrationen. Hier können Einstellungen für Push-Benachrichtigungen, API-Zugriffsrechte und Verknüpfungen mit anderen Google-Diensten angepasst werden.

Einschränkungen und wichtige Hinweise

Es ist wichtig zu wissen, dass einige Einstellungen wie die Paket- oder Bundle-ID nicht ohne weiteres geändert werden können, da sie die Identität der App bestimmen und z. B. für die Verteilung im App Store entscheidend sind. Wenn du solche grundlegenden Parameter ändern musst, ist es meist notwendig, die App in Firebase komplett neu zu registrieren. Auch solltest du darauf achten, dass bei Änderungen an API-Schlüsseln deine App entsprechend aktualisiert wird, damit der Zugriff auf Firebase-Dienste weiterhin funktioniert.

Zusammenfassung

Nachträgliche Änderungen an den App-Einstellungen in der Firebase Console sind vor allem über die Projekteinstellungen möglich. Dort kannst du den App-Namen anpassen, neue Konfigurationsdateien herunterladen und API-Schlüssel verwalten. Für bestimmte kritische Daten wie Paketname oder Bundle-ID sind Änderungen nicht direkt möglich. Es lohnt sich, vor größeren Änderungen ein Backup und eine Dokumentation zu erstellen, damit du die App jederzeit wieder korrekt konfigurieren kannst.

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