Welche Netzwerkeinstellungen müssen aktiviert sein, damit Screen Mirroring funktioniert?

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  1. Verbundenes und aktives WLAN-Netzwerk
  2. Freigabe von Multicast- und Broadcast-Datenverkehr
  3. Freigabe der notwendigen Netzwerkports und Protokolle
  4. Aktiviertes Wi-Fi Direct (bei Miracast)
  5. Zusammenfassung

Verbundenes und aktives WLAN-Netzwerk

Für Screen Mirroring ist eine stabile Verbindung zum selben WLAN-Netzwerk zwischen dem sendenden und dem empfangenden Gerät entscheidend. Beide Geräte müssen sich im selben lokalen Netzwerk befinden, damit die Datenübertragung reibungslos erfolgen kann. Eine aktive WLAN-Verbindung stellt sicher, dass die Geräte sich gegenseitig erkennen und miteinander kommunizieren können. Es ist wichtig, dass keine Netzwerksegmentierung vorliegt, die den Datenfluss einschränkt, da dies das Screen Mirroring verhindern kann.

Freigabe von Multicast- und Broadcast-Datenverkehr

Screen Mirroring-Protokolle wie Miracast, AirPlay oder Google Cast arbeiten häufig mit Multicast- bzw. Broadcast-Kommunikation, um Geräte im Netzwerk automatisch zu entdecken. Deshalb muss das WLAN sowie der Router so konfiguriert sein, dass Multicast- sowie Broadcast-Pakete erlaubt und nicht blockiert werden. Wenn diese Pakete gefiltert oder gefangen werden, können die Geräte einander nicht finden, und das Screen Mirroring funktioniert nicht. Viele moderne Router haben Einstellungen, die Multicast-Forwarding oder IGMP-Snooping unterstützen, was für eine optimale Funktion hilfreich ist.

Freigabe der notwendigen Netzwerkports und Protokolle

Damit Screen Mirroring möglich ist, müssen bestimmte Netzwerkports und Protokolle durch Firewalls und Router freigegeben sein. Zum Beispiel verwenden Miracast und ähnliche Technologien Protokolle wie TCP, UDP, SSDP (Simple Service Discovery Protocol) und DLNA-Dienste. Die Freigabe dieser Ports sowie die Aktivierung der erforderlichen Protokolle gewährleisten eine reibungslose Kommunikation. Sollte eine Firewall aktiv sein, ist es wichtig sicherzustellen, dass eingehende und ausgehende Verbindungen für diese Dienste zugelassen werden.

Aktiviertes Wi-Fi Direct (bei Miracast)

Bei Miracast-basiertem Screen Mirroring wird häufig Wi-Fi Direct verwendet, um eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung herzustellen, ohne dass ein gemeinsames WLAN-Netzwerk notwendig ist. Wenn Wi-Fi Direct aktiviert ist, können Geräte direkt miteinander kommunizieren und das Bild übertragen. Daher sollte Wi-Fi Direct auf beiden Geräten aktiviert und funktionsfähig sein, falls diese Technologie genutzt wird.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist für die erfolgreiche Nutzung von Screen Mirroring eine aktive WLAN-Verbindung im selben Netzwerk die Grundvoraussetzung. Zusätzlich müssen Multicast- und Broadcast-Kommunikationen erlaubt sein, die richtigen Netzwerkports und Protokolle durch Firewalls freigegeben sein und gegebenenfalls Wi-Fi Direct aktiviert werden. Nur durch die Kombination dieser Netzwerkeinstellungen kann eine reibungslose und stabile Bildschirmübertragung gewährleistet werden.

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