Welche Kosten fallen bei der Nutzung von CMC Markets an?
- Handelsgebühren bei CMC Markets
- Kontoführungs- und Inaktivitätsgebühren
- Finanzierungskosten und Übernachtgebühren
- Zusätzliche mögliche Kosten
- Fazit zu den Kosten bei CMC Markets
Bei der Entscheidung für einen Online-Broker wie CMC Markets spielen die anfallenden Kosten eine zentrale Rolle. Anleger möchten wissen, welche Gebühren beim Handel und bei der Kontoführung entstehen, um ihre Rendite realistisch einschätzen zu können. Im Folgenden werden die verschiedenen Kostenarten bei CMC Markets ausführlich erläutert.
Handelsgebühren bei CMC Markets
CMC Markets ist vor allem als Plattform für den Handel mit CFDs, Forex und Aktien bekannt. Die wichtigsten Kostenpunkte sind dabei die Spreads sowie Kommissionen. Die Spreads sind die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis eines Instruments und variieren je nach Markt, Handelsvolumen und Marktsituation. Bei Forex- und CFD-Handelsinstrumenten sind die Spreads oft der Hauptkostenfaktor, da CMC Markets in der Regel keine zusätzliche Kommission verlangt. Bei Aktien-CFDs gibt es hingegen häufig eine Kommission, die als Prozentsatz des gehandelten Volumens berechnet wird. Diese Gebühren variieren, liegen aber meist im Bereich von 0,08 % bis 0,10 % pro Trade.
Kontoführungs- und Inaktivitätsgebühren
Ein weiterer Kostenaspekt betrifft mögliche Gebühren für die Kontoführung oder Inaktivität. CMC Markets erhebt keine pauschalen Kontogebühren. Allerdings wird eine Inaktivitätsgebühr fällig, wenn ein Konto für einen bestimmten Zeitraum nicht genutzt wird. Diese Gebühr wird erst nach 12 Monaten ohne Handelsaktivität berechnet und beträgt anschließend einen festen monatlichen Betrag. Das Ziel dieser Gebühr ist es, inaktive Konten zu verwalten und gegebenenfalls zu schließen.
Finanzierungskosten und Übernachtgebühren
Da viele Produkte bei CMC Markets auf gehebelten Derivaten basieren, fallen auch Finanzierungskosten für über Nacht gehaltene Positionen an. Diese Finanzierungskosten entstehen, weil Anleger bei gehebelten Produkten nur einen Teil des Positionswertes als Margin hinterlegen, der Broker jedoch einen Kredit für die restliche Summe gewährt. Die Höhe der Übernachtfinanzierung variiert je nach gehandeltem Instrument und Richtung der Position (Long oder Short). Es handelt sich dabei meist um einen kleinen Prozentsatz, der täglich berechnet und vom Konto abgezogen wird.
Zusätzliche mögliche Kosten
Je nach Nutzung und Service können bei CMC Markets darüber hinaus zusätzliche Kosten auftauchen. Dazu zählen zum Beispiel Gebühren für Auszahlungen in bestimmten Fällen oder für Anfragen, die nicht zum regulären Kundenservice gehören. Diese sind jedoch meist transparent auf der Webseite des Brokers aufgeführt und treten nur unter besonderen Umständen auf.
Fazit zu den Kosten bei CMC Markets
Insgesamt bietet CMC Markets ein transparentes und marktübliches Gebührenmodell. Die wichtigsten Kosten entstehen durch Spreads, gegebenenfalls Kommissionen bei Aktien-CFDs, sowie durch Finanzierungsgebühren für über Nacht gehaltene Positionen. Es gibt keine regulären Kontoführungsgebühren, allerdings fallen Inaktivitätsgebühren an, wenn der Account längere Zeit nicht genutzt wird. Anleger sollten die Kostenstruktur genau prüfen, um eine passende Handelsstrategie zu entwickeln und Überraschungen zu vermeiden.
